Gegrillte Zucchinispieße: Einfaches Rezept mit würziger Marinade
Gegrillte Zucchinispieße gehören zu den unkompliziertesten und zugleich vielseitigsten Gerichten für einen sommerlichen Grillabend. Die milden Zucchini nehmen Kräuter, Knoblauch und Gewürze hervorragend auf, während Paprika, Zwiebeln und Tomaten für Farbe, Süße und abwechslungsreiche Röstaromen sorgen.
Ob als vegetarische Grillbeilage, leichtes Hauptgericht oder farbenfroher Bestandteil eines Grillbuffets: Zucchinispieße sind schnell vorbereitet, lassen sich nach Geschmack verändern und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung einer üppigen Zucchiniernte aus dem eigenen Garten.
Damit die Zucchini auf dem Grill nicht weich oder wässrig werden, kommt es vor allem auf die richtige Größe der Gemüsestücke, eine ausgewogene Marinade und eine ausreichend hohe Grilltemperatur an. Mit diesem Rezept gelingen die Spieße außen aromatisch geröstet und bleiben innen angenehm bissfest.
Gegrillte Zucchinispieße auf einen Blick
Portionen: etwa 4 Personen
Menge: ungefähr 8 Gemüsespieße
Vorbereitungszeit: etwa 20 Minuten
Marinierzeit: etwa 30 Minuten
Grillzeit: etwa 8 bis 12 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
Ernährungsweise: vegetarisch und vegan
Geeignet als: Beilage, Vorspeise oder leichtes Hauptgericht
Warum Zucchini so gut auf den Grill passen
Zucchini besitzen ein mildes, leicht nussiges Aroma und lassen sich mit zahlreichen Kräutern und Gewürzen kombinieren. Ihr Fruchtfleisch nimmt Marinaden gut auf, ohne den Geschmack anderer Zutaten zu überdecken.
Auf dem heißen Grill entstehen an der Oberfläche appetitliche Röstaromen. Gleichzeitig bleibt das Innere saftig. Besonders gut gelingt das mit kleinen bis mittelgroßen Zucchini, da diese meist ein festeres Fruchtfleisch und kleinere Kerne besitzen.
Ein weiterer Vorteil: Zucchini müssen nicht geschält oder lange vorgekocht werden. Sie können direkt nach dem Waschen geschnitten, mariniert und aufgespießt werden. Dadurch eignen sich gegrillte Zucchinispieße auch für spontane Grillabende.
In Kombination mit Paprika, roten Zwiebeln, Champignons oder Cocktailtomaten entsteht ein farbenfrohes Gericht, das auf jedem Grillbuffet einladend aussieht.

Zutaten für gegrillte Zucchinispieße
Die folgenden Mengen ergeben ungefähr acht Spieße und reichen je nach weiteren Beilagen für etwa vier Personen.
Für die Gemüsespieße
- 2 mittelgroße Zucchini
- 1 rote Paprika
- 1 gelbe Paprika
- 1 rote Zwiebel
- 200 bis 250 Gramm Cocktailtomaten
- 150 Gramm kleine Champignons, optional
- frische Petersilie oder frisches Basilikum zum Garnieren
- 8 Metallspieße oder gewässerte Holzspieße
Für die mediterrane Marinade
- 5 Esslöffel Olivenöl
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Teelöffel getrockneter Oregano
- ½ Teelöffel getrockneter Thymian
- 1 Teelöffel mildes Paprikapulver
- etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Salz nach Geschmack
- optional 1 Teelöffel Honig oder Ahornsirup
Der Honig beziehungsweise Ahornsirup ist nicht zwingend erforderlich. Eine kleine Menge rundet die Säure der Zitrone jedoch ab und unterstützt die Bildung aromatischer Röstaromen.

Welche Zucchini eignen sich für Grillspieße?
Am besten verwenden Sie junge, mittelgroße Zucchini. Sie besitzen ein festes Fruchtfleisch, eine zarte Schale und nur wenige ausgeprägte Kerne.
Frische Zucchini erkennen Sie an einer glatten, festen Schale. Weiche Stellen, Druckstellen oder eine schrumpelige Oberfläche können darauf hindeuten, dass das Gemüse bereits länger lagert.
Sehr große Zucchini aus dem Garten lassen sich ebenfalls verwenden. Häufig ist das Fruchtfleisch im Inneren jedoch weicher und die Kerne sind stärker ausgeprägt. In diesem Fall können Sie die Zucchini längs halbieren und das weiche Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Anschließend schneiden Sie das feste Fruchtfleisch in ausreichend große Stücke.
Die Schale muss nicht entfernt werden. Sie gibt den Zucchinistücken Stabilität und sorgt dafür, dass sie auf dem Grill besser ihre Form behalten.
Gegrillte Zucchinispieße zubereiten
Schritt 1: Holzspieße einweichen
Verwenden Sie Holz- oder Bambusspieße, sollten diese vor dem Grillen mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser liegen. Dadurch saugt sich das Holz mit Feuchtigkeit voll und verbrennt auf dem Grill nicht so schnell.
Metallspieße müssen nicht vorbereitet werden. Besonders praktisch sind flache Metallspieße, da sich die Gemüsestücke beim Wenden weniger leicht drehen.
Schritt 2: Gemüse vorbereiten
Waschen Sie Zucchini, Paprika, Tomaten und Champignons gründlich. Trocknen Sie das Gemüse anschließend ab, damit die Marinade gut daran haften kann.
Schneiden Sie die Zucchini in etwa eineinhalb Zentimeter dicke Scheiben. Größere Scheiben können halbiert werden. Alternativ können Sie die Zucchini in ungefähr zwei bis drei Zentimeter große Würfel schneiden.
Entfernen Sie bei den Paprikaschoten den Stielansatz, die Kerne und die weißen Innenhäute. Schneiden Sie die Paprika in Stücke, die ungefähr so groß sind wie die Zucchinistücke.
Schälen Sie die rote Zwiebel und schneiden Sie sie zunächst in Viertel. Teilen Sie die Viertel anschließend in grobe Stücke. Die einzelnen Zwiebelschichten dürfen ruhig zusammenbleiben, da sie sich so leichter aufspießen lassen.
Kleine Champignons können im Ganzen verwendet werden. Größere Exemplare sollten halbiert werden.
Die Cocktailtomaten bleiben möglichst ganz. Halbierte Tomaten verlieren auf dem Grill schnell Saft und können leichter vom Spieß rutschen.
Schritt 3: Marinade anrühren
Geben Sie Olivenöl und Zitronensaft in eine große Schüssel.
Schälen Sie den Knoblauch, hacken oder pressen Sie ihn fein und geben Sie ihn dazu. Fügen Sie Oregano, Thymian, Paprikapulver und schwarzen Pfeffer hinzu.
Möchten Sie die Säure etwas abrunden, können Sie einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup unterrühren.
Verwenden Sie Salz zunächst nur sparsam. Zu viel Salz entzieht der Zucchini Flüssigkeit und kann dazu führen, dass sie beim Grillen schneller weich wird. Bei Bedarf können die fertigen Spieße nach dem Grillen noch einmal abgeschmeckt werden.
Schritt 4: Gemüse marinieren
Geben Sie Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Champignons in die Schüssel mit der Marinade. Vermengen Sie alles vorsichtig, bis die Gemüsestücke rundherum mit der Marinade überzogen sind.
Die Cocktailtomaten können ebenfalls vorsichtig untergehoben werden. Da ihre Haut empfindlich ist, sollten sie dabei nicht zerdrückt werden.
Lassen Sie das Gemüse ungefähr 20 bis 30 Minuten ziehen. Eine deutlich längere Marinierzeit ist bei Zucchini meist nicht erforderlich. Säure und Salz können die Struktur des Gemüses bei langer Einwirkzeit weicher machen.
Schritt 5: Gemüsespieße zusammenstellen
Stecken Sie Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Tomaten und Champignons abwechselnd auf die vorbereiteten Spieße.
Die Gemüsestücke sollten nicht fest zusammengedrückt werden. Lassen Sie zwischen den Zutaten kleine Zwischenräume. So erreicht die Hitze möglichst viele Seiten und das Gemüse kann Röstaromen entwickeln.
Werden die Stücke sehr eng aufgespießt, garen sie stärker im eigenen Dampf. Dadurch bleiben die Kontaktflächen blasser und das Gemüse kann weicher werden.
Schritt 6: Grill vorheizen
Heizen Sie den Grill auf mittlere bis hohe direkte Hitze vor. Bei einem Gasgrill können Sie sich an einer Temperatur von ungefähr 200 bis 220 Grad Celsius orientieren.
Der Grillrost sollte sauber und vollständig erhitzt sein. Bestreichen Sie ihn bei Bedarf mit einer kleinen Menge hitzebeständigem Öl. Dadurch bleiben Zucchini und anderes Gemüse weniger leicht am Rost haften.
Schritt 7: Zucchinispieße grillen
Legen Sie die Spieße auf den heißen Grillrost. Grillen Sie sie abhängig von der Größe der Gemüsestücke ungefähr acht bis zwölf Minuten.
Wenden Sie die Spieße währenddessen mehrmals vorsichtig, damit alle Seiten gleichmäßig Hitze erhalten.
Die Zucchini sind fertig, wenn sie außen deutliche Grillspuren zeigen und innen weich geworden sind, aber noch etwas Biss besitzen. Paprika und Zwiebeln dürfen leicht gebräunte Ränder entwickeln.
Vermeiden Sie eine zu lange Grillzeit. Zucchini enthalten viel Flüssigkeit und werden bei übermäßigem Garen schnell weich.
Schritt 8: Servieren
Nehmen Sie die gegrillten Zucchinispieße vom Rost und lassen Sie sie ein bis zwei Minuten ruhen.
Bestreuen Sie die Spieße anschließend mit frisch gehackter Petersilie oder Basilikum. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft sorgt für zusätzliche Frische.
Servieren Sie die Zucchinispieße möglichst direkt nach dem Grillen. Dann sind die Röstaromen besonders ausgeprägt und das Gemüse besitzt die beste Konsistenz.
So bleiben Zucchini auf dem Grill bissfest
Die häufigste Sorge beim Grillen von Zucchini ist, dass das Gemüse weich und wässrig wird. Das lässt sich mit einigen einfachen Regeln vermeiden.
Zucchini nicht zu dünn schneiden
Sehr dünne Scheiben garen in kurzer Zeit durch und können bereits weich sein, bevor Paprika oder Zwiebeln fertig sind. Eine Dicke von etwa eineinhalb Zentimetern ist für Gemüsespieße ideal.
Grill vollständig vorheizen
Auf einem nur lauwarmen Rost verliert das Gemüse Flüssigkeit, bevor es bräunen kann. Ein gut vorgeheizter Grill sorgt dafür, dass die Oberfläche schnell angeröstet wird.
Marinierzeit begrenzen
Zucchini müssen nicht mehrere Stunden in der Marinade liegen. Eine Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten reicht aus, um dem Gemüse Geschmack zu verleihen.
Salz sparsam verwenden
Salz zieht Flüssigkeit aus dem Fruchtfleisch. Würzen Sie die Marinade deshalb zunächst zurückhaltend und schmecken Sie die Spieße nach dem Grillen noch einmal ab.
Gemüse nicht zu dicht aufspießen
Etwas Abstand zwischen den einzelnen Zutaten verbessert die Hitzezirkulation. Das Gemüse röstet besser und gart nicht ausschließlich im eigenen Dampf.
Spieße nicht zu lange grillen
Zucchini müssen nicht vollständig weich sein. Nehmen Sie die Spieße vom Grill, sobald das Gemüse gebräunt und gerade eben gar ist. Durch die gespeicherte Wärme gart es nach dem Herunternehmen noch etwas weiter.
Welche Gemüsesorten passen auf Zucchinispieße?
Das Grundrezept kann je nach Saison und vorhandener Ernte verändert werden. Wichtig ist, dass die verwendeten Gemüsesorten ungefähr die gleiche Garzeit besitzen oder entsprechend vorbereitet werden.
Besonders gut geeignet sind:
- rote, gelbe oder grüne Paprika
- rote Zwiebeln
- kleine Champignons
- Cocktailtomaten
- Auberginen
- vorgegarte Maiskolbenstücke
- grüner oder gelber Zucchini
- vorgegarte kleine Kartoffeln
- Fenchel
- Frühlingszwiebeln
- fester Grillkäse
- marinierter Tofu
Auberginen sollten ähnlich groß wie die Zucchini geschnitten werden. Da sie viel Öl aufnehmen können, genügt eine dünne Schicht Marinade.
Kartoffeln und größere Maisstücke benötigen deutlich länger als Zucchini. Sie sollten deshalb vorgekocht werden, bevor sie auf die Spieße kommen.
Marinaden für gegrillte Zucchinispieße
Mit einer anderen Marinade erhält das gleiche Grundrezept eine völlig neue Geschmacksrichtung. Die folgenden Mengen reichen jeweils ungefähr für acht Gemüsespieße.
Mediterrane Kräutermarinade
Diese Variante passt besonders gut zu Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Tomaten.
- 5 Esslöffel Olivenöl
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Teelöffel Oregano
- ½ Teelöffel Thymian
- etwas Rosmarin
- Salz und schwarzer Pfeffer
Frischen Rosmarin sollten Sie sehr fein hacken. Größere Nadeln können beim Essen unangenehm sein.
Honig-Senf-Marinade
Die leicht süßliche Marinade entwickelt auf dem Grill besonders kräftige Röstaromen.
- 4 Esslöffel Olivenöl
- 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
- 1 Teelöffel Honig
- 1 Esslöffel Apfelessig
- ½ Teelöffel Paprikapulver
- Salz und Pfeffer
Für vegane Zucchinispieße ersetzen Sie den Honig durch Ahornsirup.
Da süße Marinaden schneller dunkel werden können, sollten die Spieße nicht direkt über sehr starken Flammen liegen.
Pikante Paprika-Marinade
Diese Variante eignet sich für alle, die es etwas kräftiger mögen.
- 5 Esslöffel Olivenöl
- 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
- ½ Teelöffel scharfes Paprikapulver
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- einige Chiliflocken
- Salz und Pfeffer
Geräuchertes Paprikapulver verleiht den Gemüsespießen auch auf einem Gas- oder Elektrogrill ein herzhaftes, leicht rauchiges Aroma.
Zitronen-Kräuter-Marinade
Diese leichte Marinade passt besonders gut zu sommerlichen Salaten und Fischgerichten.
- 4 Esslöffel Olivenöl
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- etwas fein abgeriebene Zitronenschale
- 1 Esslöffel gehackte Petersilie
- 1 Esslöffel gehacktes Basilikum
- 1 kleine Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer
Verwenden Sie für den Abrieb möglichst eine unbehandelte Zitrone und reiben Sie nur die äußere gelbe Schale ab.
Würzige Soja-Ingwer-Marinade
Für eine asiatisch inspirierte Variante vermischen Sie:
- 3 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
- 2 Esslöffel Sojasauce
- 1 Teelöffel Sesamöl
- 1 Teelöffel frisch geriebenen Ingwer
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 Teelöffel Ahornsirup
- optional einige Chiliflocken
Zusätzliches Salz ist bei dieser Marinade meistens nicht notwendig, da Sojasauce bereits kräftig würzt.
Zucchinispieße mit Halloumi oder Grillkäse
Mit Halloumi oder einem anderen schnittfesten Grillkäse werden die Spieße sättigender und eignen sich gut als vegetarisches Hauptgericht.
Schneiden Sie den Grillkäse in ungefähr zwei bis drei Zentimeter große Würfel. Die Stücke sollten nicht zu klein sein, da sie sonst beim Aufspießen zerbrechen können.
Stecken Sie den Käse abwechselnd mit Zucchini, Paprika und Zwiebeln auf die Spieße. Verwenden Sie bei der Marinade nur wenig zusätzliches Salz, da Halloumi bereits einen ausgeprägten Salzgeschmack besitzt.
Grillkäse benötigt meist nur wenige Minuten, um außen goldbraun zu werden. Achten Sie darauf, dass er nicht direkt über offenen Flammen liegt.
Zucchinispieße mit Feta
Klassischer Feta ist für das direkte Aufspießen häufig zu weich und kann beim Grillen zerbrechen. Es ist deshalb einfacher, ihn erst nach der Zubereitung über die fertigen Gemüsespieße zu bröseln.
Kombinieren Sie die Spieße beispielsweise mit:
- zerbröseltem Feta
- frischer Petersilie
- Zitronenabrieb
- einigen Oliven
- einem Schuss Olivenöl
- frisch gemahlenem Pfeffer
So entsteht eine mediterrane Variante, die besonders gut zu Fladenbrot, Couscous oder einem Tomatensalat passt.
Vegane Zucchinispieße mit Tofu
Fester Naturtofu macht die Gemüsespieße sättigender und nimmt kräftige Marinaden gut auf.
Pressen Sie den Tofu vor der Zubereitung vorsichtig aus. Wickeln Sie ihn dazu in ein sauberes Küchentuch und beschweren Sie ihn für etwa 15 Minuten mit einem Brett oder Teller.
Schneiden Sie den Tofu anschließend in größere Würfel. Marinieren Sie ihn möglichst separat für mindestens 30 Minuten in einer Mischung aus:
- Sojasauce
- Pflanzenöl
- Knoblauch
- Paprikapulver
- Ahornsirup
- etwas Zitronensaft
Stecken Sie die Tofuwürfel vorsichtig zwischen Zucchini und Paprika. Sehr weicher Tofu eignet sich weniger gut, da er beim Wenden zerfallen kann.
Welche Dips passen zu gegrillten Zucchinispießen?
Ein frischer Dip ergänzt die warmen Gemüsespieße und sorgt für zusätzliche Abwechslung. Besonders gut passen:
Kräuterquark
Vermischen Sie Quark mit etwas Joghurt, Petersilie, Schnittlauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
Knoblauchjoghurt
Joghurt, fein gehackter Knoblauch, Zitronensaft und eine Prise Salz ergeben einen einfachen, erfrischenden Dip.
Tzatziki
Der griechische Joghurt-Dip mit Gurke und Knoblauch passt besonders gut zu mediterran marinierten Zucchinispießen.
Hummus
Cremiger Hummus aus Kichererbsen ist eine gute vegane Ergänzung und macht aus den Spießen eine sättigende Mahlzeit.
Feta-Creme
Feta, Joghurt, Paprika und etwas Olivenöl können zu einer würzigen Creme püriert werden.
Kräuterpesto
Basilikumpesto, Petersilienpesto oder ein Pesto aus Rucola und Nüssen verleiht den Spießen ein kräftiges Aroma.
Tomatensalsa
Eine frische Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Kräutern und etwas Zitronensaft passt hervorragend zu sommerlichen Grillgerichten.
Die besten Beilagen zu Zucchinispießen
Gegrillte Zucchinispieße können als Beilage zu Fleisch, Fisch oder weiteren vegetarischen Gerichten serviert werden. Mit Brot, Salat und einem Dip werden sie aber auch zu einem vollständigen Hauptgericht.
Gut dazu passen:
- frisches Baguette
- Fladenbrot
- Knoblauchbrot
- Rosmarinkartoffeln
- Ofenkartoffeln
- Kräuterreis
- Couscoussalat
- Bulgursalat
- mediterraner Nudelsalat
- Kartoffelsalat
- Tomatensalat
- grüner Blattsalat
- Gurkensalat
- gegrillter Mais
- Halloumi oder anderer Grillkäse
Für ein sommerliches Grillbuffet können Sie die Spieße zusammen mit mehreren Dips, Brot, Salaten und gegrillten Kartoffeln anbieten.
Zucchinispieße ohne Grill zubereiten
Auch ohne Holzkohle- oder Gasgrill lassen sich aromatische Gemüsespieße zubereiten.
Zucchinispieße im Backofen
Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor.
Legen Sie die Spieße auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Noch besser ist es, sie auf einen Rost zu legen und darunter ein Blech zum Auffangen der Marinade einzuschieben.
Garen Sie die Spieße etwa 20 bis 25 Minuten. Wenden Sie sie nach ungefähr der Hälfte der Zeit.
Für eine stärkere Bräunung können Sie während der letzten zwei bis drei Minuten die Grillfunktion einschalten. Behalten Sie das Gemüse dabei aufmerksam im Blick, da Knoblauch und Kräuter schnell dunkel werden können.
Zucchinispieße in der Grillpfanne
Erhitzen Sie eine Grillpfanne kräftig und bestreichen Sie sie dünn mit Öl.
Legen Sie die Spieße in die heiße Pfanne und braten Sie sie ungefähr zehn bis zwölf Minuten. Wenden Sie die Spieße regelmäßig.
Verwenden Sie nur Spieße, die vollständig in die Pfanne passen. Alternativ können Sie das marinierte Gemüse ohne Spieße portionsweise anbraten.
Zubereitung auf dem Kontaktgrill
Auch ein Kontaktgrill eignet sich für Zucchini und anderes Gemüse. Da lange Spieße häufig nicht in das Gerät passen, ist es meist einfacher, die Gemüsestücke einzeln zu grillen und erst anschließend auf kurze Spieße zu stecken.
Zucchinispieße vorbereiten
Das Gemüse kann bereits einige Stunden vor dem Grillabend gewaschen und geschnitten werden. Bewahren Sie die vorbereiteten Stücke abgedeckt im Kühlschrank auf.
Auch die Marinade kann im Voraus angerührt werden. Bewahren Sie Gemüse und Marinade jedoch zunächst getrennt auf.
Mischen Sie beides möglichst erst etwa 30 Minuten vor dem Grillen. Besonders Marinaden mit Zitronensaft, Essig und Salz sollten nicht über viele Stunden einwirken, da die Zucchini dadurch weicher werden können.
Die fertigen Spieße können bis zum Grillen abgedeckt im Kühlschrank stehen. Nehmen Sie sie ungefähr 15 Minuten vor der Zubereitung heraus, damit sie nicht eiskalt auf den Grill kommen.
Übrig gebliebene Zucchinispieße richtig aufbewahren
Lassen Sie übrig gebliebene Gemüsespieße abkühlen und bewahren Sie sie anschließend in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf.
Innerhalb von ein bis zwei Tagen sollten die Reste verbraucht werden. Zum Aufwärmen können Sie das Gemüse vom Spieß lösen und kurz in einer Pfanne erhitzen.
Gegrilltes Gemüse schmeckt auch kalt und lässt sich vielseitig weiterverwenden, beispielsweise:
- als Füllung für Wraps
- in einem Nudelsalat
- auf geröstetem Brot
- in einer Gemüsepfanne
- als Belag für Fladenbrot
- zu Couscous oder Reis
- in einem mediterranen Salat
- in einem Omelett
- als Beilage zu Kartoffeln
Das Einfrieren ist weniger empfehlenswert. Zucchini verlieren nach dem Auftauen häufig ihre feste Struktur und können weich werden.
Häufige Fehler beim Grillen von Zucchinispießen
Die Zucchini wird matschig
Wahrscheinlich wurden die Stücke zu klein geschnitten, zu lange mariniert oder bei zu niedriger Temperatur gegart. Schneiden Sie die Zucchini dicker und legen Sie die Spieße erst auf den vollständig vorgeheizten Grill.
Das Gemüse bleibt am Rost kleben
Der Grillrost war möglicherweise nicht sauber oder nicht heiß genug. Reinigen Sie ihn gründlich und bestreichen Sie ihn dünn mit Öl.
Auch die Gemüsestücke selbst sollten rundherum leicht mit Marinade benetzt sein.
Das Gemüse wird nicht gleichmäßig gar
Unterschiedlich große Stücke benötigen unterschiedliche Garzeiten. Schneiden Sie Zucchini, Paprika und Zwiebeln deshalb möglichst gleichmäßig.
Härtere Zutaten wie Kartoffeln oder Mais sollten vorgegart werden.
Die Tomaten platzen auf
Cocktailtomaten werden durch die Hitze sehr weich. Stecken Sie sie nicht direkt an den Rand des Spießes und wenden Sie die Spieße vorsichtig.
Wer sehr feste Spieße bevorzugt, kann die Tomaten auch separat grillen oder erst nach dem Grillen frisch dazugeben.
Die Marinade verbrennt
Knoblauch, Honig, Ahornsirup und getrocknete Kräuter können bei sehr starker Hitze dunkel werden. Lassen Sie überschüssige Marinade vor dem Auflegen etwas abtropfen und vermeiden Sie offene Flammen.
Die Holzspieße werden schwarz
Holzspieße wurden wahrscheinlich nicht lange genug gewässert. Legen Sie sie mindestens 30 Minuten in Wasser und lassen Sie die freien Enden möglichst nicht direkt über der größten Hitze liegen.
Die Gemüsestücke drehen sich beim Wenden
Auf runden Spießen können sich die Zutaten mitdrehen. Verwenden Sie flache Metallspieße oder stecken Sie das Gemüse auf zwei parallel verlaufende Holzspieße.
Gegrillte Zucchinispieße aus der eigenen Gartenernte
Im Hochsommer wachsen Zucchini im Garten oft schneller, als sie in der Küche verarbeitet werden können. Gegrillte Zucchinispieße sind deshalb eine hervorragende Möglichkeit, einen Teil der Ernte unkompliziert und abwechslungsreich zu nutzen.
Ernten Sie Zucchini möglichst jung. Früchte mit einer Länge von ungefähr 15 bis 20 Zentimetern sind häufig besonders zart und besitzen ein festes Fruchtfleisch.
Kontrollieren Sie die Pflanzen während der Hauptsaison regelmäßig. Aus einer kleinen Zucchini kann innerhalb weniger Tage ein sehr großes Exemplar werden.
Auch andere Zutaten für die Spieße lassen sich je nach Gartensaison frisch ernten. Dazu gehören:
- Tomaten
- Paprika
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Petersilie
- Basilikum
- Thymian
- Rosmarin
So entsteht ein sommerliches Gericht mit kurzen Wegen und Zutaten, deren Herkunft Sie genau kennen.
Häufig gestellte Fragen zu gegrillten Zucchinispießen
Muss man Zucchini vor dem Grillen schälen?
Nein. Junge und frische Zucchini können mit Schale gegrillt werden. Die Schale gibt den Stücken zusätzlichen Halt und sorgt für eine schöne Farbe.
Wie dick sollten Zucchinischeiben für Grillspieße sein?
Eine Dicke von ungefähr eineinhalb Zentimetern ist ideal. Dünnere Scheiben werden schnell weich, während sehr dicke Stücke möglicherweise nicht gleichzeitig mit dem übrigen Gemüse gar werden.
Wie lange müssen Zucchinispieße auf den Grill?
Je nach Größe der Gemüsestücke und Temperatur benötigen die Spieße ungefähr acht bis zwölf Minuten. Sie sollten mehrmals gewendet werden.
Bei welcher Temperatur werden Zucchinispieße gegrillt?
Am besten gelingen sie bei mittlerer bis hoher direkter Hitze. Bei einem Gasgrill können Sie sich an etwa 200 bis 220 Grad Celsius orientieren.
Muss man Zucchini vor dem Grillen salzen?
Das ist nicht notwendig. Zu frühes Salzen kann der Zucchini Flüssigkeit entziehen. Würzen Sie die Marinade nur leicht und salzen Sie die fertigen Spieße bei Bedarf nach.
Wie lange sollten Zucchini mariniert werden?
Eine Marinierzeit von 20 bis 30 Minuten ist meistens ausreichend. Bei sehr säurehaltigen oder salzigen Marinaden sollte das Gemüse nicht über viele Stunden ziehen.
Kann man Zucchinispieße am Vortag vorbereiten?
Das Gemüse kann am Vortag gewaschen und geschnitten werden. Bewahren Sie es getrennt von der Marinade im Kühlschrank auf. Marinieren und bestücken Sie die Spieße am besten erst am Tag des Grillens.
Sind gegrillte Zucchinispieße vegan?
Das Grundrezept mit Gemüse, Olivenöl, Kräutern und Gewürzen ist vegan. Wird Honig verwendet, kann dieser durch Ahornsirup ersetzt werden.
Kann man Zucchinispieße ohne Öl grillen?
Grundsätzlich ist das möglich, allerdings haften die Gemüsestücke dann leichter am Rost und trocknen schneller aus. Eine kleine Menge Öl unterstützt zudem die Bildung von Röstaromen.
Kann man die Zucchinispieße direkt auf Alufolie grillen?
Eine wiederverwendbare Grillplatte, Grillmatte oder Grillschale ist meist die bessere Lösung. Auf einer geschlossenen Unterlage erhält das Gemüse allerdings weniger direkte Grillstreifen als auf dem Rost.
Welche Kräuter passen zu gegrillter Zucchini?
Besonders gut eignen sich Oregano, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Dill und Minze. Empfindliche frische Kräuter sollten vorzugsweise erst nach dem Grillen hinzugefügt werden.
Kann man Zucchini auch ohne Spieße grillen?
Ja. Schneiden Sie die Zucchini dazu längs in dickere Scheiben oder in breite Streifen. Bestreichen Sie sie mit Marinade und grillen Sie sie direkt auf dem Rost.
Gegrillte Zucchinispieße sind einfach und vielseitig
Gegrillte Zucchinispieße sind ein unkompliziertes Sommergericht, das mit wenigen Zutaten gelingt und sich vielseitig verändern lässt. Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind ausreichend große Gemüsestücke, eine kurze Marinierzeit und ein vollständig vorgeheizter Grill.
Die klassische Kombination aus Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Cocktailtomaten passt zu nahezu jedem Grillbuffet. Mit Halloumi, Tofu, Champignons oder unterschiedlichen Marinaden kann das Rezept immer wieder neu gestaltet werden.
Besonders schön sind Zucchinispieße aus frisch geerntetem Gartengemüse. Sie verbinden saisonale Küche, einfache Zubereitung und sommerlichen Genuss – ganz gleich, ob sie als Beilage, Vorspeise oder vegetarisches Hauptgericht serviert werden.
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Hobbykoch, Gartenliebhaber und Autor