Tomatensoße einkochen: So konservieren Sie den Sommer im Glas
Wenn im August die Tomaten gleichzeitig rot werden, beginnt in vielen Gärten das gleiche Problem: Auf einmal sind mehr Früchte reif, als sich frisch essen lassen. Die Schüsseln füllen sich, die ersten Tomaten werden weich – und jeder sonnengereifte Geschmackstag scheint viel zu schnell vorüberzugehen.
Genau dann lohnt es sich, Tomatensoße einzukochen. Aus der sommerlichen Ernte entsteht ein haltbarer Vorrat, der an grauen Herbst- und Wintertagen innerhalb weniger Minuten auf dem Tisch steht. Doch zwischen einer heiß abgefüllten Soße und einer sicher eingekochten Tomatensoße besteht ein wichtiger Unterschied.
Damit die Gläser nicht nur gut schmecken, sondern auch zuverlässig haltbar sind, müssen Tomatenauswahl, Säuregehalt, Einkochzeit, Glasgröße und Rezeptzusammensetzung zusammenpassen. Besonders bei frei zusammengestellten Gemüsesoßen ist Vorsicht geboten.
Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie Sie eine vielseitige, sichere und aromatische Tomatengrundsoße herstellen – einschließlich Säuerung, Einkochzeiten, Haltbarkeit und Botulismus-Prävention.
Tomatensoße einkochen: Das Wichtigste auf einen Blick
Für eine sicher im Vorratsschrank lagerbare Tomatensoße empfiehlt sich eine einfache Grundsoße aus Tomaten, Säure und bei Bedarf etwas Salz sowie getrockneten Gewürzen.
Pro Glas werden vor dem Befüllen zugesetzt:
Glasgröße
Abgefüllter Zitronensaft
oder Zitronensäure in Lebensmittelqualität
500 ml
1 EL beziehungsweise 15 ml
¼ TL beziehungsweise etwa 1 ml
1 Liter
2 EL beziehungsweise 30 ml
½ TL beziehungsweise etwa 2 ml
Anschließend wird die heiße Soße in heiße Einkochgläser gefüllt und im sprudelnd kochenden Wasserbad verarbeitet:
Glasgröße
Einkochzeit bis 305 m Höhe
500 ml
35 Minuten
1 Liter
40 Minuten
Die Zeit beginnt erst, wenn das Wasser nach dem Einstellen der Gläser wieder kräftig kocht. Die Säuerung ist auch dann erforderlich, wenn die verwendeten Tomaten deutlich sauer schmecken. Tomatensorten und Reifegrade können sich im Säuregehalt unterscheiden.
Tomatensoße einkochen Infografik
Warum Tomatensoße nicht nur heiß abgefüllt werden sollte
Beim sogenannten Heißabfüllen wird die fertig gekochte Soße in warme Gläser gegeben und sofort verschlossen. Durch das Abkühlen kann zwar ein Vakuum entstehen, doch ein eingezogener Deckel beweist nur, dass das Glas verschlossen ist. Er sagt nicht aus, ob alle relevanten Mikroorganismen ausreichend reduziert wurden.
Beim eigentlichen Einkochen werden die bereits gefüllten und verschlossenen Gläser noch einmal für eine festgelegte Zeit im Wasserbad erhitzt. Dadurch wird auch der Inhalt am Glasrand und im Kopfraum behandelt.
Deshalb gilt:
Ein Vakuum ersetzt keine geprüfte Einkochzeit.
Auch das Umdrehen der Gläser ist kein Ersatz für das Wasserbad. Für diese Anleitung wird ebenfalls vom Einkochen im Backofen abgeraten. Die Wärmeübertragung ist dort schwerer zu kontrollieren, und trockene Hitze kann zudem die Bruchgefahr der Gläser erhöhen. (Lebensmittelkonservierung)
Grundrezept: Tomatensoße sicher einkochen
Zutaten für etwa 1,7 bis 2,2 Liter Soße
5 kg reife, gesunde Tomaten
Zitronensäure in Lebensmittelqualität oder abgefüllter Zitronensaft gemäß Gläserzahl
optional etwas Salz
optional kleine Mengen getrockneter Kräuter oder gemahlener Gewürze
Wie viel Soße tatsächlich entsteht, hängt von der Tomatensorte und der gewünschten Konsistenz ab. Fleischtomaten ergeben mehr dicke Soße als sehr saftreiche Salat- oder Cocktailtomaten. Für eine dünnere Soße wird das Ausgangsvolumen ungefähr um ein Drittel, für eine dicke Soße etwa um die Hälfte reduziert. (Lebensmittelkonservierung)
Benötigte Küchenausstattung
Sie benötigen einen großen, möglichst breiten Topf, ein Passiergerät oder eine Flotte Lotte, saubere Einkochgläser, passende Deckel oder Gummiringe, einen tiefen Einkochtopf mit Einsatz, einen Einfülltrichter und idealerweise eine Glaszange.
Ein breiter Topf ist besonders praktisch. Die größere Oberfläche lässt Wasser schneller verdampfen, sodass die Soße eindickt, ohne unnötig lange gekocht werden zu müssen.
Schritt 1: Die richtigen Tomaten auswählen
Für das Einkochen eignen sich vollständig ausgereifte, aber noch feste und gesunde Tomaten. Die Früchte sollten aromatisch riechen und keine fauligen, schimmeligen oder gärenden Stellen besitzen.
Besonders ergiebig sind längliche und fleischige Sorten wie:
Roma-Tomaten
San-Marzano-Typen
Flaschentomaten
Ochsenherz-Tomaten
andere samenarme Fleischtomaten
Eine sehr aromatische Soße entsteht häufig aus einer Mischung: etwa zwei Drittel fleischige Einkochtomaten und ein Drittel besonders geschmacksintensive Garten- oder Cocktailtomaten.
Tomaten von abgestorbenen oder frostgeschädigten Pflanzen sollten für haltbare Konserven nicht verwendet werden. Ebenso gehören schimmelige Früchte vollständig auf den Kompost oder in den Abfall. Schimmelstellen sollten nicht lediglich herausgeschnitten werden. Für das Einkochen ist nur einwandfreies Ausgangsmaterial geeignet.
Schritt 2: Tomaten vorbereiten
Waschen Sie die Tomaten gründlich unter fließendem Wasser. Entfernen Sie Stielansätze, harte grüne Stellen und kleinere Druckstellen großzügig.
Anschließend werden die Früchte geviertelt. Sehr große Fleischtomaten können in kleinere Stücke geschnitten werden.
Wasser muss nicht hinzugefügt werden. Sobald die ersten Tomaten erhitzt und zerdrückt werden, tritt genügend eigener Saft aus.
Praxistipp gegen angebrannte Tomaten
Geben Sie zunächst nur eine kleine Portion der geschnittenen Tomaten in den Topf. Zerdrücken Sie diese und bringen Sie sie unter Rühren kräftig zum Kochen. Erst danach geben Sie nach und nach die übrigen Tomaten hinzu.
So bildet sich frühzeitig ausreichend Flüssigkeit, und das Risiko des Anbrennens sinkt.
Schritt 3: Tomaten vorkochen
Lassen Sie die zerkleinerten Tomaten etwa fünf bis zehn Minuten kräftig kochen. Rühren Sie regelmäßig um und zerdrücken Sie größere Stücke mit einem Kochlöffel.
Die Früchte müssen weich genug werden, damit sich Fruchtfleisch, Saft, Schalen und Kerne anschließend leicht voneinander trennen lassen.
Schritt 4: Tomaten passieren – oder besser nicht?
Für eine klassische, glatte Tomatensoße werden die vorgekochten Tomaten durch eine Flotte Lotte, eine Passiermühle oder ein feines Sieb gestrichen. Schalen, Kerne und harte Bestandteile bleiben zurück.
Das Passieren hat mehrere Vorteile:
Die Soße wird gleichmäßig und samtig.
Kerne und feste Schalenteile gelangen nicht ins Glas.
Die spätere Verwendung für Pizza, Pasta und Suppen wird einfacher.
Die Konsistenz entspricht derjenigen geprüfter Grundrezepte für Tomatensoße.
Tomatensoße mit Schale pürieren
Ein leistungsstarker Mixer kann die Schalen sehr fein zerkleinern. Dadurch entsteht jedoch eine andere, häufig luftigere Konsistenz. Je nach Sorte können Schalenreste außerdem leicht bitter oder störend wirken.
Für eine rustikale Soße, bei der Schalen und Kerne vollständig enthalten bleiben sollen, ist das Einfrieren die unkompliziertere Lösung. Für die hier beschriebene Einkochmethode ist das Passieren die verlässlichere Variante.
Tomaten vorher häuten
Wer kein Passiergerät besitzt, kann die Tomaten kreuzweise einritzen, etwa 30 bis 60 Sekunden in kochendes Wasser legen und anschließend kalt abschrecken. Danach lässt sich die Haut abziehen.
Die gehäuteten Tomaten werden zerkleinert, gekocht und püriert. Kerne können enthalten bleiben, beeinflussen aber die spätere Textur.
Schritt 5: Tomatensoße auf die gewünschte Konsistenz einkochen
Geben Sie das passierte Tomatenpüree zurück in einen breiten Topf. Bringen Sie es erneut zum Kochen und lassen Sie es ohne Deckel sanft reduzieren.
Für eine dünne Grundsoße genügt es, das Volumen ungefähr um ein Drittel zu verringern. Für eine konzentrierte, dickere Soße wird es etwa um die Hälfte reduziert.
Je dicker die Masse wird, desto häufiger muss gerührt werden. Besonders am Topfboden und in den Ecken kann Tomatenpüree schnell ansetzen.
So erkennen Sie die richtige Konsistenz
Geben Sie einen Löffel Soße auf einen kalten Teller. Läuft sofort ein wässriger Rand heraus, braucht die Soße noch etwas Zeit. Bleibt sie gleichmäßig und lässt sich mit dem Löffel zu einer Spur ziehen, ist sie für die meisten Gerichte ausreichend reduziert.
Bedenken Sie: Im Glas und nach dem späteren Erhitzen wirkt die Soße häufig noch etwas dicker.
Tomatensoße richtig würzen
Gerade bei der Vorratshaltung ist Zurückhaltung oft die beste Würzung. Eine schlichte Grundsoße kann später italienisch, mediterran, scharf, orientalisch oder als Suppengrundlage verwendet werden.
Diese Zutaten sind in der Grundsoße möglich
Salz dient bei diesem Rezept nur dem Geschmack. Es ist nicht für die Haltbarkeit verantwortlich.
Pro Glas können beispielsweise verwendet werden:
Glasgröße
Salz, optional
500 ml
bis zu ½ TL
1 Liter
bis zu 1 TL
Kleine Mengen getrockneter Kräuter und Gewürze sind ebenfalls möglich, etwa:
getrockneter Oregano
getrocknetes Basilikum
Thymian
schwarzer Pfeffer
Chiliflocken
etwas Zucker zum Ausgleich der Säure
Frische Kräuter sollten besser erst beim späteren Kochen hinzugefügt werden. Ihr Aroma bleibt dadurch frischer und lässt sich genauer dosieren.
Diese Zutaten nicht frei in die Grundsoße mischen
Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Sellerie, Paprika, Zucchini und Pilze sind weniger sauer als Tomaten. Werden sie in beliebiger Menge hinzugefügt, kann sich die Gesamtsäure der Soße verändern.
Auch größere Mengen Öl sowie Stärke, Mehl, Butter, Sahne, Käse oder Fleisch beeinflussen die Wärmeübertragung und die mikrobiologische Sicherheit.
Eine beliebig zusammengestellte „fertige italienische Tomatensoße“ sollte deshalb nicht nach den Einkochzeiten einer reinen Tomatensoße verarbeitet werden.
Es gibt geprüfte Rezepte, die genau festgelegte Mengen Zwiebeln, Knoblauch oder Möhren zulassen. Solche Mengen dürfen jedoch nicht nach Geschmack erhöht oder durch andere Zutaten ergänzt werden. Traditionelle Soßen mit viel Gemüse und Olivenöl benötigen entweder ein exakt geprüftes Rezept, ein geeignetes Druckeinkochverfahren oder sollten eingefroren werden.
Die praktischste Lösung
Kochen Sie eine neutrale Tomatengrundsoße ein. Nach dem Öffnen braten Sie Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl an, geben die Tomatensoße hinzu und würzen das Gericht frisch.
Das ist sicherer, vielseitiger und geschmacklich häufig sogar besser.
Warum Tomatensoße angesäuert werden sollte
Tomaten galten lange pauschal als ausreichend saures Lebensmittel. Tatsächlich kann ihr pH-Wert je nach Sorte, Reifegrad, Anbaubedingungen und Wassergehalt schwanken.
Für die Vermehrung von Clostridium botulinum ist der Bereich um pH 4,6 eine wichtige Grenze. Unterhalb dieses Wertes können sich die Bakterien unter üblichen Bedingungen nicht vermehren und kein Botulinum-Neurotoxin bilden.
Da sich der Säuregehalt einer Tomatenernte nicht zuverlässig am Geschmack erkennen lässt, wird bei geprüften Einkochanleitungen jedem Glas eine festgelegte Säuremenge zugesetzt.
Zitronensaft oder Zitronensäure?
Zitronensäure
Zitronensäure in Lebensmittelqualität ist geschmacksneutraler und für Tomatensoße besonders praktisch. Verwenden Sie ausschließlich ein Produkt, das ausdrücklich für Lebensmittel vorgesehen ist.
Reine Zitronensäure aus dem Reinigungsregal ist nicht automatisch für die Zubereitung von Lebensmitteln geeignet.
Abgefüllter Zitronensaft
Verwenden Sie abgefüllten Zitronensaft mit gleichbleibendem Säuregehalt. Frisch gepresste Zitronen können unterschiedlich sauer sein und sind deshalb für die standardisierte Säuerung weniger geeignet.
Dosierung pro Glas
Glasgröße
Zitronensäure
Abgefüllter Zitronensaft
500 ml
¼ TL
1 EL beziehungsweise 15 ml
1 Liter
½ TL
2 EL beziehungsweise 30 ml
Geben Sie die Säure direkt in jedes heiße, noch leere Glas. Erst danach wird die heiße Tomatensoße eingefüllt. So lässt sich kontrollieren, dass jedes Glas die erforderliche Menge erhält. (Bernardin)
Kann man den pH-Wert einfach selbst messen?
Ein einfacher Teststreifen bietet keine ausreichende Sicherheit. Dicke Soßen können ungleichmäßig sein, und feste Bestandteile erschweren eine zuverlässige Messung. Auch Messfehler, ungenaue Teststreifen und eine unvollständige Verteilung der Säure sind möglich.
Die festgelegte Säurezugabe sollte deshalb nicht durch eine gelegentliche Küchenmessung ersetzt werden.
Welche Gläser eignen sich für Tomatensoße?
Verwenden Sie Gläser, die ausdrücklich zum Einkochen vorgesehen sind. Geeignet sind je nach System:
Einkochgläser mit Glasdeckel und Gummiring
geeignete Schraubgläser mit zweiteiligem Einkochverschluss
hochwertige Twist-off-Gläser mit neuen, passenden Deckeln
Dünnwandige Einweggläser aus dem Handel sind nicht automatisch für längere Einkochvorgänge geeignet. Beschädigte Gläser können durch den Temperaturwechsel springen.
Gläser vor dem Befüllen kontrollieren
Prüfen Sie jedes Glas auf:
Haarrisse
abgesplitterte Ränder
beschädigte Gewinde
verformte Deckel
poröse oder rissige Gummiringe
Die Gläser müssen sauber und heiß sein. Kalte Gläser können beim Einfüllen der kochend heißen Soße zerspringen.
Da die gefüllten Gläser anschließend deutlich länger als zehn Minuten im Wasserbad verarbeitet werden, ist eine separate Vorsterilisation nicht der entscheidende Sicherheitsschritt. Gründliches Reinigen, heißes Bereithalten und das vollständige Einkochverfahren sind wesentlich.
Tomatensoße in die Gläser füllen
Geben Sie zuerst die abgemessene Zitronensäure oder den abgefüllten Zitronensaft in jedes heiße Glas.
Füllen Sie anschließend die kochend heiße Tomatensoße ein. Lassen Sie ungefähr einen Zentimeter Abstand bis zum Glasrand.
Fahren Sie mit einem sauberen, nicht metallischen Spatel am inneren Glasrand entlang. Dadurch können größere Luftblasen aufsteigen. Kontrollieren Sie danach erneut die Füllhöhe.
Wischen Sie den Glasrand sorgfältig mit einem sauberen, feuchten Tuch ab. Fett, Kerne oder Tomatensoße auf der Dichtfläche können verhindern, dass der Deckel später zuverlässig schließt.
Setzen Sie den Verschluss nach Anleitung des Glasherstellers auf. Schraubdeckel werden nur handfest beziehungsweise fingerfest geschlossen. Zu fest angezogene Deckel können verhindern, dass während des Einkochens Luft entweicht.
Tomatensoße im Wasserbad einkochen
Vorbereitung des Einkochtopfes
Legen Sie einen Einkocheinsatz, ein Gitter oder ein geeignetes Tuch auf den Topfboden. Die Gläser sollten nicht direkt auf dem heißen Metallboden stehen.
Stellen Sie die gefüllten Gläser aufrecht in den Topf. Sie dürfen einander berühren, sollten jedoch nicht fest gegeneinander gedrückt werden.
Füllen Sie so viel heißes Wasser ein, dass die Deckel vollständig bedeckt sind. Bei Einkochzeiten über 30 Minuten ist eine Wasserschicht von etwa fünf Zentimetern über den Gläsern besonders sinnvoll, damit der Wasserstand während des Kochens nicht zu stark absinkt.
Einkochzeiten nach Höhenlage
Die folgenden Zeiten gelten für heiße, passierte und angesäuerte Tomatensoße:
Höhe über dem Meeresspiegel
500-ml-Gläser
1-Liter-Gläser
bis 305 m
35 Minuten
40 Minuten
306 bis 914 m
40 Minuten
45 Minuten
915 bis 1.829 m
45 Minuten
50 Minuten
über 1.829 m
50 Minuten
55 Minuten
In höheren Lagen kocht Wasser bei einer niedrigeren Temperatur. Deshalb muss die Einkochzeit verlängert werden.
Ab wann wird die Zeit gemessen?
Setzen Sie den Deckel auf den Einkochtopf und bringen Sie das Wasser vollständig zum Kochen. Die Einkochzeit startet erst, wenn das Wasser kräftig und durchgehend sprudelt.
Sinkt die Temperatur so weit ab, dass das Wasser während des Vorgangs nicht mehr kocht, muss es erneut zum Kochen gebracht und die vorgesehene Zeit von vorn begonnen werden.
Kontrollieren Sie außerdem, ob die Gläser während des gesamten Vorgangs ausreichend mit Wasser bedeckt bleiben. Füllen Sie bei Bedarf kochendes Wasser nach.
Gläser richtig abkühlen lassen
Schalten Sie nach Ablauf der Einkochzeit die Herdplatte aus und nehmen Sie den Topfdeckel vorsichtig ab. Warten Sie ungefähr fünf Minuten, bevor Sie die Gläser herausheben.
Stellen Sie die Gläser aufrecht und mit etwas Abstand auf ein gefaltetes Küchentuch oder eine Holzunterlage. Eine kalte Stein- oder Metallfläche kann einen Temperaturschock verursachen.
Die Gläser sollten nun 12 bis 24 Stunden ungestört abkühlen.
Vermeiden Sie dabei:
das Umdrehen der Gläser
das Nachziehen der Deckel
das Abkühlen unter kaltem Wasser
das Drücken auf noch warme Deckel
das sofortige Entfernen von Klammern
Schnelles Abkühlen ist nicht erwünscht. Ein Teil der Wärmebehandlung setzt sich während der ersten Abkühlphase fort.
Vakuum und Verschluss prüfen
Twist-off- oder Schraubdeckel
Nach vollständigem Abkühlen sollte die Deckelmitte leicht nach innen gezogen sein. Beim Drücken darf sie nicht klicken oder nachgeben.
Ein nach außen gewölbter oder beweglicher Deckel ist nicht dicht.
Einkochgläser mit Glasdeckel
Entfernen Sie nach vollständigem Abkühlen die Klammern. Der Glasdeckel muss durch das Vakuum fest auf dem Glas sitzen.
Löst sich der Deckel, ist kein verlässlicher Verschluss entstanden.
Was tun, wenn ein Glas nicht verschlossen ist?
Wurde das Problem unmittelbar nach dem Abkühlen festgestellt, bestehen drei Möglichkeiten:
Die Soße in den Kühlschrank stellen und innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Die Soße portionsweise einfrieren.
Den Inhalt innerhalb von 24 Stunden erneut aufkochen, in ein sauberes Glas mit neuem Verschluss füllen und vollständig nach der geprüften Methode verarbeiten.
Nur den Deckel auszutauschen, ohne die Soße erneut zu erhitzen und einzukochen, reicht nicht aus.
Tomatensoße einkochen
Botulismus bei Tomatensoße: Wie groß ist die Gefahr?
Botulismus ist selten, aber potenziell lebensgefährlich. Auslöser sind Neurotoxine, die bestimmte Clostridien unter günstigen Bedingungen bilden können.
Zu diesen Bedingungen gehören:
wenig Sauerstoff
ausreichende Feuchtigkeit
geeignete Temperaturen
ein nicht ausreichend saures Lebensmittel
Ein verschlossenes Glas bietet eine sauerstoffarme Umgebung. Deshalb sind Säuregehalt und Wärmebehandlung so entscheidend.
Die Sporen von Clostridium botulinum können Temperaturen um 100 Grad Celsius überstehen. Wenig saure Lebensmittel werden deshalb nach Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung möglichst unter Druck bei ungefähr 121 Grad Celsius verarbeitet.
Bei korrekt angesäuerten Tomaten verhindert der niedrige pH-Wert dagegen, dass sich das Bakterium im verschlossenen Glas vermehrt und Toxin bildet. Darauf beruht die sichere Verarbeitung angesäuerter Tomatensoße im kochenden Wasserbad.
Wichtig: Das betrifft nur die beschriebene Grundsoße
Die Säurezugabe und die genannten Wasserbadzeiten gelten nicht automatisch für jede selbst entwickelte Tomatensoße.
Folgende Zutaten können eine andere Verarbeitung erforderlich machen:
große Mengen Zwiebeln oder Knoblauch
Möhren, Sellerie oder Paprika
Zucchini und Kürbis
Pilze
Fleisch
Käse oder Sahne
Mehl und Speisestärke
größere Mengen Öl
Bei solchen Soßen sollten Sie entweder ein wissenschaftlich geprüftes Rezept unverändert übernehmen, einen dafür geeigneten Druckeinkochautomaten verwenden oder die Soße einfrieren.
Ein gewöhnlicher Schnellkochtopf ist nicht automatisch ein geeigneter Druckeinkochautomat. Entscheidend sind Bauart, Fassungsvermögen, Druckregelung und eine für das jeweilige Rezept geprüfte Anleitung.
Woran erkennt man verdorbene Tomatensoße?
Kontrollieren Sie jedes Glas vor dem Öffnen.
Warnzeichen sind:
ein gewölbter Deckel
verlorenes Vakuum
ein undichtes oder klebriges Glas
ausgetretene Soße am Deckelrand
ungewöhnlich aufsteigende Blasen
Schaum- oder Gasbildung
Schimmel
unnatürliche Verfärbungen
herausspritzender Inhalt beim Öffnen
gäriger, fauliger oder fremder Geruch
Verdächtige Soße darf niemals probiert werden. Botulinum-Neurotoxin lässt sich nicht zuverlässig an Geschmack, Geruch oder Aussehen erkennen.
Ein sichtbar aufgeblähtes beziehungsweise unter Druck stehendes Glas sollte möglichst nicht geöffnet werden. Es wird vorsichtig und so entsorgt, dass Menschen und Tiere nicht mit dem Inhalt in Berührung kommen.
Wie lange ist eingekochte Tomatensoße haltbar?
Richtig angesäuerte, vollständig eingekochte und zuverlässig verschlossene Tomatensoße sollte für die beste Qualität innerhalb von zwölf Monaten verbraucht werden.
Das bedeutet nicht, dass sie nach exakt einem Jahr automatisch verdorben ist. Farbe, Geschmack, Vitamine und Konsistenz können bei längerer Lagerung jedoch nachlassen. Ein übersichtlicher Jahresvorrat verhindert zudem, dass alte Gläser übersehen werden.
Der richtige Lagerort
Lagern Sie die Gläser:
kühl
trocken
dunkel
vor Frost geschützt
fern von Herd, Heizung und warmen Leitungen
Ein Vorratsraum oder trockener Keller mit möglichst gleichmäßiger Temperatur ist ideal. Direktes Sonnenlicht kann Farbe und Geschmack der Tomatensoße deutlich beeinträchtigen.
Beschriften Sie jedes Glas mindestens mit Inhalt und Einkochdatum. Bei verschiedenen Tomatensorten oder Würzungen lohnt sich zusätzlich ein kurzer Hinweis auf dem Etikett.
Haltbarkeit nach dem Öffnen
Ein geöffnetes Glas gehört sofort in den Kühlschrank. Entnehmen Sie die Soße nur mit sauberem Besteck und verbrauchen Sie sie möglichst innerhalb von drei bis vier Tagen.
Nicht benötigte Reste können direkt nach dem Öffnen portionsweise eingefroren werden.
Die häufigsten Fehler beim Tomatensoße-Einkochen
1. Die Säure wird weggelassen
Auch intensiv schmeckende Gartentomaten können einen ungünstigen pH-Wert besitzen. Geschmack ist keine zuverlässige Säuremessung.
Besser: Jedes Glas einzeln mit der vorgesehenen Menge Zitronensäure oder abgefülltem Zitronensaft versehen.
2. Zwiebeln und Knoblauch werden nach Gefühl hinzugefügt
Solche Zutaten verändern die Säure und möglicherweise die Wärmeverteilung.
Besser: Eine schlichte Grundsoße einkochen oder ein geprüftes Rezept exakt übernehmen.
3. Die Gläser werden nur heiß gefüllt
Ein eingezogener Deckel bestätigt lediglich das Vakuum.
Besser: Die gefüllten Gläser anschließend vollständig im Wasserbad verarbeiten.
4. Die Zeit beginnt zu früh
Die Einkochzeit läuft nicht ab dem Einschalten der Herdplatte und auch nicht ab dem Einstellen der Gläser.
Besser: Erst starten, wenn das Wasser wieder vollständig sprudelnd kocht.
5. Zu große Gläser werden verwendet
Größere Gläser erwärmen sich im Inneren langsamer. Die Zeit eines 500-ml-Glases darf nicht auf ein deutlich größeres Gefäß übertragen werden.
Besser: Nur Glasgrößen verwenden, für die eine geprüfte Einkochzeit vorliegt.
6. Die Soße ist zu dick
Sehr stark eingedickte oder mit Stärke gebundene Soßen werden langsamer durchwärmt.
Besser: Die Tomatensoße nur durch Verdampfen auf die im Grundrezept beschriebene Konsistenz reduzieren. Stärke erst beim späteren Kochen hinzufügen.
7. Es wird Olivenöl ins Glas gegeben
Öl kann die Wärmeübertragung beeinflussen und erschwert die sichere Verarbeitung frei entwickelter Rezepte.
Besser: Olivenöl nach dem Öffnen frisch hinzufügen.
8. Der Glasrand ist verschmutzt
Tomatensoße, Kerne oder Fett zwischen Glas und Deckel verhindern häufig einen sicheren Verschluss.
Besser: Den Rand vor dem Verschließen sorgfältig reinigen.
9. Die Gläser werden zu schnell abgekühlt
Ein kalter Luftzug, eine Steinplatte oder kaltes Wasser kann zu Glasbruch, Flüssigkeitsverlust oder einem schlechten Vakuum führen.
Besser: Langsam und ungestört auf einem Küchentuch abkühlen lassen.
10. Verdächtiger Inhalt wird probiert
Nicht jede gefährliche Veränderung ist sichtbar oder riechbar.
Besser: Bei Unsicherheit das gesamte Glas ungeöffnet beziehungsweise ohne Kontakt zum Inhalt entsorgen.
Warum wird selbst gemachte Tomatensoße manchmal wässrig?
Wässrige Soße entsteht meist durch sehr saftreiche Tomatensorten oder eine zu kurze Reduktionszeit.
Verwenden Sie möglichst fleischige Tomaten und einen breiten Topf. Ein Deckel gehört während des Reduzierens nicht auf den Topf, da der Wasserdampf entweichen muss.
Auch das Passieren unmittelbar nach dem Vorkochen hilft: Anschließend kann das reine Tomatenpüree gleichmäßig eingedickt werden.
Tomaten vor dem Kochen entwässern?
Einige Rezepte salzen die Tomaten oder lassen sie lange in einem Sieb abtropfen. Dadurch gehen jedoch auch aromatischer Saft und wasserlösliche Geschmacksstoffe verloren.
Für eine kräftige Grundsoße ist langsames Reduzieren meist die geschmacklich bessere Methode.
Warum wird Tomatensoße orange statt tiefrot?
Eine orangefarbene Soße ist häufig das Ergebnis von viel eingearbeiteter Luft. Das passiert besonders beim langen Mixen mit einem Hochleistungsmixer oder Pürierstab.
Das Passieren durch eine Flotte Lotte arbeitet deutlich weniger Luft ein. Auch schonendes Köcheln ohne starkes Aufschlagen erhält die natürliche rote Farbe besser.
Weitere Ursachen für eine dunkle oder bräunliche Farbe sind:
angebrannte Soße
sehr lange Kochzeiten
Lagerung im Licht
zu warme Vorratsräume
große Luftreste im Glas
Die Farbe allein beweist nicht, dass eine Soße verdorben ist. Treten jedoch gleichzeitig Gasbildung, Undichtigkeit, Schimmel oder ein fremder Geruch auf, muss das Glas entsorgt werden.
Wie lässt sich die eingekochte Tomatensoße verwenden?
Die neutrale Grundsoße ist wesentlich vielseitiger als eine fertig abgeschmeckte Pastasoße.
Schnelle Pastasoße
Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, ein Glas Tomatensoße dazugeben und mit Basilikum, Oregano, Pfeffer und etwas Salz abschmecken.
Pizzasoße
Die Soße kurz weiter reduzieren und mit Oregano, Knoblauch, Salz und einem kleinen Schuss Olivenöl würzen.
Tomatensuppe
Mit Gemüsebrühe erhitzen, nach Wunsch mit Sahne oder einer pflanzlichen Alternative verfeinern und frisch würzen.
Lasagne und Aufläufe
Die Grundsoße mit gebratenem Gemüse, Hackfleisch, Linsen oder Pilzen kombinieren und anschließend wie gewohnt weiterverarbeiten.
Schmorgerichte
Tomatensoße eignet sich als Grundlage für Gulasch, Ratatouille, Bohnen- und Linsengerichte sowie mediterrane Gemüsepfannen.
Reisgerichte und Shakshuka
Mit Paprika, Kreuzkümmel, Chili und Knoblauch entsteht aus der Grundsoße innerhalb weniger Minuten eine kräftige Basis.
Tomatensoße einkochen oder einfrieren?
Beide Methoden haben ihre Berechtigung.
Einkochen
Einfrieren
lagerfähig ohne Gefrierschrank
besonders unkompliziert
sofort griffbereit
ideal für frei gewürzte Soßen
kein Auftauen erforderlich
auch mit Öl, Zwiebeln und Gemüse möglich
Säuerung und genaue Zeiten erforderlich
benötigt dauerhaft Gefrierraum
Gläser können mehrfach verwendet werden
Behälter und Platzbedarf beachten
Einkochen lohnt sich besonders für eine schlichte Grundsoße und größere Erntemengen. Einfrieren ist die bessere Wahl, wenn Sie eine fertige Soße mit viel Gemüse, Olivenöl oder anderen nicht geprüften Zutaten herstellen möchten.
Häufige Fragen zum Einkochen von Tomatensoße
Muss Tomatensoße beim Einkochen angesäuert werden?
Für die hier beschriebene Wasserbadmethode ja. Der natürliche Säuregehalt von Tomaten kann schwanken. Die festgelegte Zugabe von Zitronensäure oder abgefülltem Zitronensaft sorgt für eine verlässlichere Sicherheitsreserve.
Kann ich statt Zitronensäure frischen Zitronensaft verwenden?
Frisch gepresster Zitronensaft besitzt keinen gleichbleibenden Säuregehalt. Verwenden Sie deshalb besser Zitronensäure in Lebensmittelqualität oder abgefüllten Zitronensaft mit standardisierter beziehungsweise gleichmäßiger Säure.
Schmeckt man die Zitronensäure später?
Bei korrekter Dosierung ist Zitronensäure meist weniger deutlich wahrnehmbar als Zitronensaft. Eine kleine Menge Zucker kann die wahrgenommene Säure ausgleichen. Die Säuremenge selbst darf jedoch nicht reduziert werden.
Kann ich Tomatensoße ohne Salz einkochen?
Ja. Salz ist bei diesem Rezept nur ein Gewürz und nicht für die Konservierung erforderlich.
Kann ich Basilikum mit einkochen?
Kleine Mengen getrockneter Kräuter sind in geprüften Grundrezepten möglich. Frisches Basilikum schmeckt nach langem Erhitzen häufig weniger aromatisch und sollte besser nach dem Öffnen hinzugefügt werden.
Kann ich Knoblauch und Zwiebeln mit einkochen?
Nicht in beliebigen Mengen nach den Zeiten der reinen Grundsoße. Verwenden Sie dafür ausschließlich ein geprüftes Rezept mit exakt festgelegtem Verhältnis oder frieren Sie die fertig gewürzte Soße ein.
Kann ich Olivenöl in die Gläser geben?
Bei einer frei entwickelten Wasserbadsoße sollte darauf verzichtet werden. Geben Sie das Olivenöl nach dem Öffnen beim Erhitzen hinzu.
Muss ich die Tomaten häuten?
Wenn die Soße durch eine Flotte Lotte oder Passiermühle gestrichen wird, ist vorheriges Häuten nicht erforderlich. Schalen und Kerne werden beim Passieren entfernt.
Kann ich Tomatensoße mit einem Pürierstab herstellen?
Das ist grundsätzlich möglich, allerdings bleiben Schalen und Kerne enthalten. Außerdem wird häufig viel Luft eingearbeitet. Für eine klassische Einkochsoße ist ein Passiergerät besser geeignet.
Kann ich kleinere Gläser verwenden?
Kleinere Gläser können nach der Zeit der nächstgrößeren geprüften Glasgröße verarbeitet werden. Die Zeit sollte nicht eigenmächtig verkürzt werden. Größere Gläser dürfen dagegen nicht einfach mit der Zeit kleinerer Gläser eingekocht werden.
Kann ich die Gläser im Backofen einkochen?
Für diese Anleitung wird das Wasserbad empfohlen. Die Wärmeübertragung lässt sich besser kontrollieren, und die Gläser werden gleichmäßig von kochendem Wasser umgeben.
Warum muss das Wasser über den Gläsern stehen?
Nur so werden Glas, Deckel und gesamter Inhalt während der vorgesehenen Zeit gleichmäßig erhitzt. Ragt ein Teil des Glases aus dem Wasser, entspricht das Verfahren nicht mehr der zugrunde gelegten Wasserbadmethode.
Wie lange hält selbst eingekochte Tomatensoße?
Für die beste Qualität sollte sie innerhalb von zwölf Monaten verbraucht werden. Voraussetzung sind ein einwandfreies Rezept, vollständige Verarbeitung, intaktes Vakuum und eine kühle, dunkle sowie trockene Lagerung.
Kann man ein Glas mit lockerem Deckel noch essen?
Ein Glas ohne intaktes Vakuum ist nicht für die ungekühlte Lagerung geeignet. Wird der Fehler unmittelbar nach dem Einkochen entdeckt, muss die Soße gekühlt, eingefroren oder innerhalb von 24 Stunden vollständig neu verarbeitet werden.
Muss man eingekochte Tomatensoße vor dem Essen nochmals kochen?
Eine korrekt angesäuerte, nach geprüfter Methode eingekochte und unauffällige Tomatensoße kann regulär erhitzt und verwendet werden. Erneutes Aufkochen darf jedoch niemals als Ersatz für ein korrektes Einkochverfahren oder als Rettung eines verdächtigen Glases betrachtet werden.
Eine schlichte Grundsoße ist der sicherste und vielseitigste Vorrat
Tomatensoße einzukochen ist eine der schönsten Möglichkeiten, eine üppige Sommerernte zu bewahren. Entscheidend ist jedoch, die Soße nicht wie ein beliebiges Kochrezept zu behandeln.
Die zuverlässigste Methode besteht aus wenigen klaren Schritten:
Gesunde Tomaten werden gekocht, passiert und auf die gewünschte Konsistenz reduziert. Jedes Glas erhält eine festgelegte Menge Zitronensäure oder abgefüllten Zitronensaft. Die heiße Soße wird mit ausreichendem Kopfraum abgefüllt und anschließend vollständig im kochenden Wasserbad verarbeitet.
Zwiebeln, Knoblauch, frische Kräuter, Olivenöl und anderes Gemüse kommen idealerweise erst nach dem Öffnen hinzu. So bleibt der Vorrat sicher, universell einsetzbar und geschmacklich anpassbar.
Wenn im Winter ein Glas geöffnet wird und der Duft sonnengereifter Tomaten durch die Küche zieht, ist der Sommer tatsächlich noch einmal da.
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