Rezepte mit Tomatenmark: 25 einfache Ideen für intensiven Geschmack
Tomatenmark gehört zu den vielseitigsten Zutaten in der Küche. Schon ein oder zwei Esslöffel reichen aus, um Suppen, Saucen, Eintöpfen, Reisgerichten, Marinaden und Aufstrichen eine kräftige Tomatennote, eine appetitliche Farbe und mehr geschmackliche Tiefe zu verleihen.
Besonders aromatisch wird es mit selbstgemachtem Tomatenmark aus vollreifen Gartentomaten. Es schmeckt häufig fruchtiger und weniger gleichförmig als industriell hergestelltes Tomatenmark. Da Konsistenz, Salzgehalt und Konzentration je nach Zubereitung unterschiedlich ausfallen können, sollte selbstgemachtes Tomatenmark zunächst etwas sparsamer dosiert und das Gericht anschließend abgeschmeckt werden.
Ob schnelle Feierabendküche, vegetarisches Familienessen, deftiger Eintopf oder raffinierte Grillsauce: Mit Tomatenmark lassen sich zahlreiche Gerichte unkompliziert verfeinern.
Was kann man mit Tomatenmark kochen?
Tomatenmark eignet sich unter anderem für:
Tomatensuppen und Gemüsesuppen
Nudel- und Hackfleischsaucen
Risotto, Reisgerichte und One-Pot-Gerichte
Gulasch, Ragouts und Schmorgerichte
Shakshuka und Eiergerichte
Linsen-, Bohnen- und Kichererbsengerichte
Pizzasauce und Currywurstsauce
Marinaden und Salatdressings
Kräuterbutter, Brotaufstriche und Dips
Ofengemüse und gefülltes Gemüse
Die wichtigste Küchenregel lautet: Tomatenmark nach Möglichkeit kurz anrösten, bevor Flüssigkeit hinzukommt. Dadurch verliert es seinen leicht rohen Geschmack und entwickelt ein kräftigeres, runderes Aroma.
Rezepte mit Tomatenmark Infografik
Die besten Rezepte mit Tomatenmark im Überblick
Rezept
Zubereitungszeit
Ernährungsweise
Verwendung von Tomatenmark
Klassische Tomatensuppe
35 Minuten
vegan möglich
3 EL
Schnelle Tomatensauce
25 Minuten
vegan
2–3 EL
Spaghetti Bolognese
60 Minuten
mit Fleisch
3 EL
Cremige Tomatenpasta
20 Minuten
vegetarisch
2–3 EL
One-Pot-Tomatenpasta
25 Minuten
vegan möglich
2 EL
Tomaten-Basilikum-Risotto
35 Minuten
vegetarisch
3 EL
Einfache Pizzasauce
10 Minuten
vegan
4 EL
Shakshuka
35 Minuten
vegetarisch
3 EL
Tomatenreis
30 Minuten
vegan
2 EL
Roter Linseneintopf
35 Minuten
vegan
2 EL
Chili sin Carne
40 Minuten
vegan
3 EL
Gefüllte Paprika
55 Minuten
vegetarisch möglich
2 EL
Ofengemüse mit Feta
40 Minuten
vegetarisch
2 EL
Tomaten-Couscous
20 Minuten
vegan möglich
1–2 EL
Klassisches Gulasch
2–3 Stunden
mit Fleisch
2 EL
Hackbällchen in Tomatensauce
45 Minuten
mit Fleisch
2 EL
Paprika-Hähnchen-Pfanne
35 Minuten
mit Fleisch
2 EL
Currywurstsauce
25 Minuten
vegan möglich
3 EL
Tomaten-Hummus
10 Minuten
vegan
1–2 EL
Tomatenbutter
10 Minuten
vegetarisch
1–2 EL
Tomatenmarinade
5 Minuten
vegan
1 EL
Tomaten-Dressing
5 Minuten
vegan
1 TL
Tomaten-Rührei
15 Minuten
vegetarisch
1 EL
Tomaten-Brotaufstrich
10 Minuten
vegetarisch möglich
1–2 EL
Weiße Bohnen in Tomatensauce
30 Minuten
vegan
2 EL
Tomatenmark richtig verwenden
Wie viel Tomatenmark braucht man?
Die benötigte Menge hängt davon ab, wie stark das Tomatenmark konzentriert ist und welche Rolle es im Gericht übernehmen soll.
Als Orientierung für vier Portionen gelten:
Gericht
Empfohlene Menge
Suppe
2–3 EL
Nudel- oder Gemüsesauce
2–4 EL
Gulasch oder Schmorgericht
1–3 EL
Risotto oder Reisgericht
2–3 EL
Eintopf
1–3 EL
Marinade
1 EL
Dip oder Aufstrich
1–2 EL
Salatdressing
1 TL
Pizzasauce
3–5 EL
Ein gestrichener Esslöffel Tomatenmark entspricht ungefähr 15 Gramm. Bei sehr festem, dunkelrotem und stark konzentriertem selbstgemachtem Tomatenmark kann bereits eine kleinere Menge ausreichen.
Warum sollte man Tomatenmark anrösten?
Tomatenmark schmeckt direkt aus dem Glas oder der Tube oft säuerlich und leicht roh. Durch kurzes Anrösten in etwas Öl oder Butter wird sein Geschmack intensiver, runder und leicht süßlich.
So gelingt es:
Zwiebeln und anderes Gemüse zunächst weich dünsten.
Das Gemüse etwas zur Seite schieben.
Tomatenmark auf den freien Pfannenboden geben.
Bei mittlerer Hitze ein bis drei Minuten unter Rühren anrösten.
Sobald es etwas dunkler wird und aromatisch duftet, mit Brühe, Wein, Wasser oder Tomatensaft ablöschen.
Das Tomatenmark darf nicht schwarz werden. Angebranntes Tomatenmark schmeckt bitter und kann ein ganzes Gericht überdecken.
So wird eine zu saure Tomatensauce milder
Schmeckt ein Gericht trotz ausreichender Kochzeit zu sauer, helfen mehrere Möglichkeiten:
länger bei niedriger Hitze köcheln lassen
fein gewürfelte Karotte mitgaren
etwas Sahne, Butter oder pflanzliche Kochcreme ergänzen
eine kleine Prise Zucker hinzufügen
süßes Paprikapulver verwenden
mit gebratenen Zwiebeln für natürliche Süße sorgen
Zucker sollte nicht automatisch verwendet werden. Häufig reicht eine längere Garzeit aus, damit die Sauce runder schmeckt.
1. Klassische Tomatensuppe mit Tomatenmark
Diese einfache Tomatensuppe schmeckt fruchtig, cremig und angenehm würzig. Das angeröstete Tomatenmark gibt ihr zusätzliche Tiefe.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 EL Tomatenmark
800 g stückige Tomaten
400–500 ml Gemüsebrühe
1 kleine Karotte, optional
1 TL Zucker, optional
Salz
schwarzer Pfeffer
frisches Basilikum
100 ml Sahne oder pflanzliche Kochcreme, optional
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotte bei Bedarf ebenfalls fein würfeln.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen.
Zwiebel und Karotte bei mittlerer Hitze fünf Minuten weich dünsten.
Knoblauch hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten.
Tomatenmark einrühren und zwei Minuten anrösten.
Stückige Tomaten und zunächst 400 Milliliter Gemüsebrühe hinzufügen.
Die Suppe aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
Mit einem Stabmixer fein pürieren.
Nach Bedarf weitere Brühe oder etwas Sahne hinzufügen.
Mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls einer kleinen Prise Zucker abschmecken.
Mit frischem Basilikum servieren.
Praxistipp
Für eine besonders feine Suppe kann sie nach dem Pürieren durch ein Sieb gestrichen werden. Geröstete Brotwürfel, Mozzarella, Parmesan oder ein Klecks Kräutercreme passen hervorragend dazu.
2. Schnelle Tomatensauce für Pasta
Diese einfache Grundsauce ist in weniger als 30 Minuten fertig und kann für Nudeln, Lasagne, Aufläufe oder Gemüsegerichte verwendet werden.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten
Zutaten
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2–3 EL Tomatenmark
700 ml passierte Tomaten
1 TL Oregano
1 TL getrocknetes Basilikum
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker, optional
1 TL Balsamico, optional
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten.
Knoblauch kurz mitbraten.
Tomatenmark dazugeben und zwei Minuten anrösten.
Passierte Tomaten und Kräuter einrühren.
Die Sauce bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten offen köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas Balsamico abschmecken.
Variationen
Die Sauce lässt sich mit gebratenen Pilzen, Zucchini, Aubergine, Paprika, Oliven, Kapern oder frischen Kräutern erweitern.
3. Spaghetti Bolognese mit Tomatenmark
Diese alltagstaugliche Bolognese ist eine kräftige Tomaten-Hackfleisch-Sauce, wie sie in vielen deutschen Familien gekocht wird. Das Tomatenmark wird angeröstet und bildet gemeinsam mit dem Gemüse die aromatische Grundlage.
Für 4–5 Portionen Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten
Zutaten
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Stangen Staudensellerie
500 g Hackfleisch
3 EL Tomatenmark
150–200 ml Rotwein, optional
800 g stückige Tomaten
150 ml Brühe
1 TL Oregano
Salz und Pfeffer
400–500 g Spaghetti
Parmesan zum Servieren
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie sehr fein würfeln.
Olivenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen.
Zwiebel, Karotten und Sellerie etwa fünf bis sieben Minuten langsam anbraten.
Knoblauch kurz mitbraten.
Hackfleisch hinzufügen und bei stärkerer Hitze krümelig braten.
Tomatenmark unterrühren und zwei bis drei Minuten anrösten.
Mit Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit weitgehend einkochen lassen.
Stückige Tomaten und Brühe hinzufügen.
Mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen.
Die Sauce mindestens 35 bis 40 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen.
Die Nudeln mit der Sauce und frisch geriebenem Parmesan servieren.
Besonders aromatisch
Mehr Tiefe erhält die Sauce durch längeres Köcheln. Ein kleiner Schuss Milch oder etwas Butter am Ende kann die Säure abrunden.
4. Cremige Tomatenpasta ohne passierte Tomaten
Dieses Rezept eignet sich hervorragend, wenn nur Tomatenmark, Nudeln und einige Grundzutaten im Haus sind.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten
Zutaten
400 g Nudeln
2 EL Olivenöl oder Butter
2 Knoblauchzehen
2–3 EL Tomatenmark
200 ml Sahne oder pflanzliche Kochcreme
150 ml Nudelwasser
50 g geriebener Parmesan, optional
Salz und Pfeffer
Basilikum oder Petersilie
Zubereitung
Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. Vor dem Abgießen etwas Nudelwasser auffangen.
Knoblauch fein hacken.
Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch kurz anschwitzen.
Tomatenmark hinzufügen und etwa zwei Minuten anrösten.
Sahne und zunächst 100 Milliliter Nudelwasser einrühren.
Die Sauce zwei bis drei Minuten köcheln lassen.
Nudeln und Parmesan hinzufügen.
Alles vermischen und nach Bedarf weiteres Nudelwasser zugeben.
Mit Pfeffer, wenig Salz und frischen Kräutern abschmecken.
Gut dazu passen
Erbsen, Babyspinat, gebratene Pilze, Brokkoli, Zucchini, Garnelen oder gebratene Hähnchenstreifen.
5. One-Pot-Tomatenpasta
Bei dieser unkomplizierten Variante garen Nudeln und Sauce gemeinsam in einem Topf. Dadurch bindet die Stärke der Nudeln die Sauce besonders gut.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten
Zutaten
300 g kurze Nudeln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten
etwa 650 ml Gemüsebrühe
1 TL Oregano
1 rote Paprikaschote
Salz und Pfeffer
frisches Basilikum
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch und Paprika klein schneiden.
Zwiebel und Paprika im Öl drei bis vier Minuten anbraten.
Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten.
Nudeln, stückige Tomaten, Brühe und Oregano dazugeben.
Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren garen.
Falls die Nudeln zu trocken werden, etwas Wasser ergänzen.
Sobald die Nudeln gar sind und die Sauce sämig ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit Basilikum servieren.
6. Tomaten-Basilikum-Risotto
Das Tomatenmark gibt dem Risotto eine kräftige Farbe und ein intensives Aroma, ohne die cremige Konsistenz zu beeinträchtigen.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Risottoreis
3 EL Tomatenmark
150 ml trockener Weißwein
etwa 800 ml heiße Gemüsebrühe
50 g Butter
80–100 g Parmesan
1 Handvoll Basilikum
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Zwiebel im Olivenöl weich dünsten.
Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten.
Risottoreis dazugeben und zwei Minuten unter Rühren anschwitzen.
Mit Weißwein ablöschen und nahezu vollständig einkochen lassen.
Nach und nach heiße Brühe hinzufügen. Dabei regelmäßig umrühren.
Erst neue Brühe zugießen, wenn die vorherige Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde.
Nach etwa 18 bis 20 Minuten sollte der Reis cremig sein, aber noch leichten Biss haben.
Butter, Parmesan und gehacktes Basilikum unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
7. Einfache Pizzasauce aus Tomatenmark
Diese Pizzasauce muss nicht gekocht werden und eignet sich für selbstgemachte Pizza, Pizzabrötchen und Flammkuchenvariationen.
Für 2 große Pizzen Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
Zutaten
4 EL Tomatenmark
120–150 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Oregano
½ TL Basilikum
½ TL Knoblauchpulver oder 1 kleine Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
1 kleine Prise Zucker, optional
Zubereitung
Tomatenmark mit dem Wasser glatt rühren.
Olivenöl, Kräuter und Gewürze einrühren.
Die Sauce zehn Minuten durchziehen lassen.
Dünn auf dem Pizzateig verteilen.
Die Sauce sollte nicht zu flüssig sein, da der Teig sonst weich werden kann.
Rezepte mit Tomatenmark
8. Einfache Shakshuka mit Tomatenmark
Shakshuka besteht aus Eiern, die direkt in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce gegart werden. Sie eignet sich zum Frühstück, Mittagessen oder als leichtes Abendessen.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
2 rote Paprikaschoten
3 Knoblauchzehen
3 EL Tomatenmark
800 g stückige Tomaten
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
½ TL Cayennepfeffer, optional
Salz und Pfeffer
4–6 Eier
Petersilie oder Koriander
Zubereitung
Zwiebel in Ringe und Paprika in Streifen schneiden.
Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen.
Zwiebeln und Paprika acht bis zehn Minuten weich braten.
Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze hinzufügen.
Alles zwei Minuten anrösten.
Stückige Tomaten einrühren und die Sauce 10 bis 15 Minuten einkochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit einem Löffel kleine Mulden in die Sauce drücken.
Jeweils ein Ei in eine Mulde schlagen.
Die Pfanne abdecken und die Eier bei niedriger Hitze fünf bis acht Minuten stocken lassen.
Mit frischer Petersilie oder Koriander bestreuen.
9. Würziger Tomatenreis
Tomatenreis ist eine unkomplizierte Beilage zu Gemüse, Fisch, Fleisch, Grillgerichten oder gebratenem Halloumi.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
Zutaten
300 g Langkornreis
1 Zwiebel
1 rote Paprikaschote
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
etwa 600 ml Gemüsebrühe
1 TL Paprikapulver
100 g Erbsen
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel und Paprika fein würfeln.
Beides im Olivenöl fünf Minuten anbraten.
Tomatenmark und Paprikapulver hinzufügen und kurz anrösten.
Reis dazugeben und gründlich unterrühren.
Mit Gemüsebrühe aufgießen.
Zugedeckt bei niedriger Hitze nach Packungsangabe garen.
In den letzten fünf Minuten die Erbsen hinzufügen.
Abschließend auflockern und abschmecken.
10. Roter Linseneintopf mit Tomatenmark
Rote Linsen garen schnell und ergeben gemeinsam mit Tomatenmark, Karotten und Gewürzen einen sättigenden Eintopf.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten
250 g rote Linsen
1 Zwiebel
2 Karotten
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
1 EL Öl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
800 ml Gemüsebrühe
1–2 TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel, Karotten und Knoblauch klein schneiden.
Zwiebel und Karotten im Öl fünf Minuten anbraten.
Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze hinzufügen.
Zwei Minuten unter Rühren rösten.
Linsen und Brühe dazugeben.
Den Eintopf etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Je nach gewünschter Konsistenz einen Teil pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
11. Chili sin Carne
Dieses vegane Chili ist reich an Gemüse, Bohnen und kräftigen Gewürzen. Tomatenmark sorgt für eine vollmundige Grundnote.
Für 4–6 Portionen Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten
Zutaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
1 Karotte
2 EL Öl
3 EL Tomatenmark
800 g stückige Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose schwarze Bohnen oder weitere Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
Chili nach Geschmack
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Karotte klein schneiden.
Zwiebel, Paprika und Karotte im Öl anbraten.
Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze hinzufügen und anrösten.
Stückige Tomaten einrühren.
Das Chili 15 Minuten köcheln lassen.
Bohnen und Mais abspülen und hinzufügen.
Weitere zehn Minuten köcheln lassen.
Kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
Dazu passen Reis, Brot, Ofenkartoffeln oder Tortillafladen.
12. Gefüllte Paprika mit Tomaten-Reis-Füllung
Die Paprikaschoten können vegetarisch mit Reis und Linsen oder klassisch mit Hackfleisch gefüllt werden.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 55 Minuten
Zutaten
4 große Paprikaschoten
200 g gekochter Reis
250 g Hackfleisch oder 200 g gekochte Linsen
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1 Ei bei Verwendung von Hackfleisch
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
400 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
200 g passierte Tomaten
Zubereitung
Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Deckel der Paprikaschoten abschneiden und Kerne entfernen.
Zwiebel fein würfeln.
Reis mit Hackfleisch oder Linsen, Zwiebel, einem Esslöffel Tomatenmark und den Gewürzen vermischen.
Bei der Hackfleischvariante zusätzlich das Ei einarbeiten.
Paprikaschoten füllen und in eine Auflaufform stellen.
Brühe, passierte Tomaten und das übrige Tomatenmark verrühren.
Sauce um die Paprika gießen.
Etwa 35 bis 40 Minuten backen.
13. Ofengemüse mit Tomatenmark und Feta
Das Tomatenmark wird mit Öl und Gewürzen zu einer kräftigen Würzpaste verrührt, die sich beim Backen mit dem Gemüse verbindet.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten
Zutaten
1 Zucchini
1 Aubergine
2 Paprikaschoten
1 rote Zwiebel
250 g Kirschtomaten
200 g Feta
2 EL Tomatenmark
4 EL Olivenöl
1 TL Oregano
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.
Tomatenmark mit Olivenöl, zerdrücktem Knoblauch, Oregano, Salz und Pfeffer verrühren.
Das Gemüse gründlich mit der Würzmischung vermengen.
Auf einem Backblech verteilen.
Feta darüberbröseln.
Etwa 25 bis 30 Minuten backen.
14. Schneller Tomaten-Couscous
Dieses Gericht eignet sich als warme Beilage, leichtes Mittagessen oder Grundlage für einen sättigenden Salat.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten
Zutaten
250 g Couscous
300 ml heiße Gemüsebrühe
1–2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
1 Paprikaschote
½ Salatgurke
2 Frühlingszwiebeln
Petersilie
Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Tomatenmark in der heißen Gemüsebrühe auflösen.
Couscous damit übergießen und zugedeckt fünf bis zehn Minuten quellen lassen.
Mit einer Gabel auflockern.
Paprika, Gurke und Frühlingszwiebeln klein schneiden.
Gemüse, Petersilie und Olivenöl unterheben.
Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
15. Klassisches Gulasch mit Tomatenmark
Bei Gulasch wird Tomatenmark nur sparsam eingesetzt. Es soll die Sauce vertiefen, ohne den Geschmack von Fleisch, Zwiebeln und Paprika zu überdecken.
Für 4–6 Portionen Zubereitungszeit: etwa 2½ Stunden
Zutaten
800 g Rindergulasch
500 g Zwiebeln
2 EL Butterschmalz oder Öl
2 EL Tomatenmark
2 EL edelsüßes Paprikapulver
½ TL scharfes Paprikapulver
600–700 ml Rinderbrühe
1 TL Majoran
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Fleisch portionsweise kräftig anbraten und wieder herausnehmen.
Zwiebeln im selben Topf langsam bräunen.
Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten.
Topf kurz von der heißen Platte ziehen und Paprikapulver einrühren.
Sofort mit etwas Brühe ablöschen, damit das Paprikapulver nicht verbrennt.
Fleisch, restliche Brühe und Majoran hinzufügen.
Zugedeckt bei niedriger Hitze etwa zwei Stunden schmoren.
Den Deckel zum Ende hin abnehmen und die Sauce nach Bedarf einkochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
16. Hackbällchen in Tomatensauce
Die Hackbällchen garen direkt in der Sauce und bleiben dadurch besonders saftig.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten
Zutaten für die Hackbällchen
500 g Hackfleisch
1 Ei
3 EL Semmelbrösel
1 kleine Zwiebel
Salz und Pfeffer
1 TL Paprikapulver
Zutaten für die Sauce
1 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
500 ml passierte Tomaten
200 ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Oregano oder Basilikum
Zubereitung
Hackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, fein gehackter Zwiebel und Gewürzen verkneten.
Kleine Bällchen formen und rundherum anbraten.
Hackbällchen kurz aus der Pfanne nehmen.
Knoblauch und Tomatenmark im Bratensatz anrösten.
Passierte Tomaten und Brühe hinzufügen.
Hackbällchen wieder in die Sauce geben.
Zugedeckt etwa 20 Minuten sanft garen.
Dazu passen Nudeln, Kartoffelpüree, Reis oder frisches Brot.
17. Paprika-Hähnchen-Pfanne
Tomatenmark bildet gemeinsam mit Brühe und Sahne eine cremige Sauce für Hähnchen und Paprika.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten
Zutaten
600 g Hähnchenbrust
2 Paprikaschoten
1 Zwiebel
2 EL Öl
2 EL Tomatenmark
250 ml Hühnerbrühe
150 ml Sahne oder Kochcreme
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Hähnchen in Streifen schneiden und kräftig anbraten.
Fleisch aus der Pfanne nehmen.
Zwiebel und Paprika im Bratensatz anbraten.
Tomatenmark und Paprikapulver hinzufügen und kurz rösten.
Mit Brühe ablöschen.
Sahne und Hähnchenfleisch hinzufügen.
Alles etwa zehn Minuten sanft köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
18. Selbstgemachte Currywurstsauce
Die Sauce lässt sich mild, fruchtig oder scharf abschmecken und passt ebenso zu Bratwurst, Ofenkartoffeln, Gemüse oder veganen Würstchen.
Für etwa 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten
Zutaten
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
3 EL Tomatenmark
300 ml passierte Tomaten
100 ml Apfelsaft
1–2 EL Currypulver
1 TL Paprikapulver
1 TL Senf
1 TL Apfelessig
Salz
Chili nach Geschmack
Zubereitung
Zwiebel sehr fein würfeln und im Öl weich dünsten.
Tomatenmark und einen Esslöffel Currypulver hinzufügen.
Unter Rühren ein bis zwei Minuten anrösten.
Mit Apfelsaft ablöschen.
Passierte Tomaten, Senf und Paprikapulver hinzufügen.
Die Sauce etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Fein pürieren.
Mit Essig, Salz, weiterem Curry und Chili abschmecken.
19. Cremiger Tomaten-Hummus
Tomatenmark verleiht klassischem Hummus eine kräftige Farbe und ein angenehm fruchtiges Aroma.
Für eine Schüssel Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
Zutaten
1 Dose Kichererbsen
1–2 EL Tomatenmark
2 EL Tahin
2 EL Zitronensaft
1 kleine Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
3–5 EL kaltes Wasser
Salz
Kreuzkümmel nach Geschmack
Zubereitung
Kichererbsen abgießen und abspülen.
Mit Tomatenmark, Tahin, Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl pürieren.
Nach und nach kaltes Wasser hinzufügen, bis der Hummus cremig ist.
Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken.
Der Dip passt zu Brot, Rohkost, Ofengemüse und Grillgerichten.
20. Tomatenbutter
Tomatenbutter schmeckt zu Baguette, Grillgemüse, Kartoffeln, Maiskolben und gebratenem Fleisch.
Für etwa 8 Portionen Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
Zutaten
150 g weiche Butter
1–2 EL Tomatenmark
1 kleine Knoblauchzehe
1 TL Paprikapulver
1 EL fein gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Butter cremig rühren.
Tomatenmark, zerdrückten Knoblauch, Paprikapulver und Petersilie einarbeiten.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Vor dem Servieren kalt stellen.
Für eine vegane Variante kann eine feste pflanzliche Alternative verwendet werden.
21. Tomatenmarinade für Gemüse, Tofu oder Fleisch
Die Marinade haftet gut an Grillgut und entwickelt beim Braten oder Grillen eine kräftige Würze.
Zutaten
3 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 EL Zitronensaft oder Balsamico
1 Knoblauchzehe
1 TL Paprikapulver
1 TL getrocknete Kräuter
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Alle Zutaten zu einer glatten Marinade verrühren.
Gemüse, Tofu oder Fleisch damit vermengen.
Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
Beim Grillen darauf achten, dass die Marinade wegen des konzentrierten Tomatenanteils nicht verbrennt.
Besonders gut eignet sie sich für Zucchini, Aubergine, Paprika, Champignons, Halloumi und Hähnchen.
22. Würziges Tomaten-Dressing
Dieses Dressing passt zu Blattsalat, Bohnensalat, Nudelsalat und gegrilltem Gemüse.
Zutaten
1 TL Tomatenmark
2 EL Balsamico
4 EL Olivenöl
1 TL Senf
1 TL Honig oder Ahornsirup
1–2 EL Wasser
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Tomatenmark, Balsamico, Senf und Honig glatt rühren.
Olivenöl nach und nach unterschlagen.
Mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
23. Tomaten-Rührei
Ein Löffel Tomatenmark verwandelt einfaches Rührei in ein würziges, schnelles Pfannengericht.
Für 2 Portionen Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten
Zutaten
5 Eier
1 EL Tomatenmark
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter oder Öl
2 EL Milch, optional
Salz und Pfeffer
Schnittlauch oder Petersilie
Zubereitung
Zwiebel fein würfeln und in Butter weich braten.
Tomatenmark hinzufügen und etwa eine Minute anrösten.
Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen.
In die Pfanne geben und bei niedriger Hitze stocken lassen.
Behutsam zusammenschieben, bis das Rührei cremig gegart ist.
Mit Kräutern servieren.
24. Tomaten-Brotaufstrich
Der Aufstrich eignet sich für Brot, Sandwiches, Wraps oder als Dip zu Gemüsesticks.
Zutaten
200 g Frischkäse oder pflanzliche Frischkäsealternative
1–2 EL Tomatenmark
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL gehackte Kräuter
½ TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Frischkäse und Tomatenmark gründlich verrühren.
Knoblauch, Kräuter und Paprikapulver hinzufügen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Vor dem Servieren kurz durchziehen lassen.
Für mehr Biss können gehackte getrocknete Tomaten, Oliven oder geröstete Sonnenblumenkerne untergerührt werden.
25. Weiße Bohnen in Tomatensauce
Dieses einfache Pfannengericht ist günstig, sättigend und eignet sich hervorragend zur Vorratsküche.
Für 4 Portionen Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
Zutaten
2 Dosen weiße Bohnen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 TL Thymian
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Petersilie
Zubereitung
Bohnen abgießen und gründlich abspülen.
Zwiebel im Olivenöl weich dünsten.
Knoblauch, Tomatenmark und Paprikapulver hinzufügen und kurz anrösten.
Stückige Tomaten und Gemüsebrühe einrühren.
Die Sauce zehn Minuten köcheln lassen.
Bohnen und Thymian hinzufügen.
Weitere zehn Minuten sanft garen.
Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.
Dazu passen geröstetes Brot, Reis, Kartoffeln oder ein grüner Salat.
Schnelle Rezepte mit Tomatenmark ohne frische Tomaten
Nicht jedes Gericht mit Tomatenmark benötigt zusätzlich frische, passierte oder stückige Tomaten. Besonders geeignet sind:
Cremige Tomatensauce
Zwei Esslöffel Tomatenmark anrösten und mit 200 Millilitern Sahne sowie etwas Nudelwasser verrühren.
Tomatenreis
Tomatenmark mit Zwiebeln anrösten, Reis hinzufügen und mit Brühe garen.
Tomatenbutter
Weiche Butter mit Tomatenmark, Knoblauch und Kräutern vermischen.
Schneller Tomaten-Dip
Frischkäse, Quark oder Joghurt mit Tomatenmark, Paprikapulver und Kräutern verrühren.
Tomaten-Couscous
Tomatenmark in heißer Brühe auflösen und den Couscous damit übergießen.
Tomaten-Rührei
Tomatenmark kurz in Butter anrösten und anschließend die verquirlten Eier hinzufügen.
Schnelle Currysauce
Tomatenmark mit Currypulver anrösten und mit Brühe, Apfelsaft und etwas Sahne ablöschen.
Vegetarische und vegane Rezepte mit Tomatenmark
Tomatenmark ist von Natur aus pflanzlich, sofern es sich um reines Tomatenmark ohne weitere Zusätze handelt. Es eignet sich deshalb hervorragend für die vegetarische und vegane Küche.
Besonders empfehlenswert sind:
Chili sin Carne
roter Linseneintopf
weiße Bohnen in Tomatensauce
Tomatenreis
Tomaten-Couscous
vegane One-Pot-Pasta
Tomaten-Hummus
Ofengemüse mit pflanzlicher Fetaalternative
gefüllte Paprika mit Reis und Linsen
Gemüsegulasch
Shakshuka als vegetarisches Eiergericht
Tomaten-Basilikum-Risotto ohne Parmesan oder mit pflanzlicher Alternative
Das intensive Aroma von Tomatenmark kann pflanzlichen Gerichten mehr Tiefe verleihen. Besonders gut harmoniert es mit Hülsenfrüchten, Pilzen, geröstetem Gemüse, Paprika, Zwiebeln und kräftigen Gewürzen.
Welche Gewürze passen zu Tomatenmark?
Tomatenmark lässt sich mit sehr unterschiedlichen Gewürzrichtungen kombinieren.
Mediterran
Basilikum
Oregano
Rosmarin
Thymian
Knoblauch
schwarzer Pfeffer
Olivenöl
Diese Kombination passt zu Pasta, Pizza, Ofengemüse und Risotto.
Deftig und herzhaft
edelsüßes Paprikapulver
scharfes Paprikapulver
Majoran
Kümmel
Lorbeer
Senf
schwarzer Pfeffer
Ideal für Gulasch, Eintöpfe, Hackfleischgerichte und deftige Saucen.
Orientalisch
Kreuzkümmel
Koriander
Zimt
Chili
geräuchertes Paprikapulver
Petersilie
Minze
Diese Gewürze passen zu Shakshuka, Linsen, Kichererbsen und Couscous.
Würzig und rauchig
geräuchertes Paprikapulver
Chili
Knoblauch
Ahornsirup oder Honig
Senf
Essig
Eine gute Grundlage für Grillmarinaden, Bohnengerichte und rauchige Saucen.
Tomatenmark ersetzen: die besten Alternativen
Fehlt Tomatenmark, lässt es sich je nach Rezept durch andere Tomatenprodukte ersetzen. Das Ergebnis wird allerdings meist weniger konzentriert.
Benötigte Menge
Möglicher Ersatz
Anpassung
1 EL Tomatenmark
etwa 3 EL passierte Tomaten
Flüssigkeit im Rezept etwas reduzieren
1 EL Tomatenmark
3–4 EL pürierte Dosentomaten
länger einkochen lassen
1 EL Tomatenmark
1–2 EL Ketchup
nur für süßlich-würzige Saucen
1 EL Tomatenmark
mehrere gehackte, eingekochte Tomaten
deutlich längere Garzeit
1 EL Tomatenmark
Paprikamark
Geschmack wird süßer oder würziger
Ketchup ist kein gleichwertiger Ersatz, da er meist Zucker, Essig und zusätzliche Gewürze enthält. Für Bolognese, Risotto oder Gulasch sind passierte oder stark eingekochte Tomaten besser geeignet.
Häufige Fehler beim Kochen mit Tomatenmark
Tomatenmark wird zu heiß angeröstet
Bei zu starker Hitze verbrennt die konzentrierte Tomatenmasse schnell. Das Ergebnis schmeckt bitter. Mittlere Hitze und regelmäßiges Rühren sind sicherer.
Das Tomatenmark kommt direkt in viel Flüssigkeit
Wird es unmittelbar in Brühe oder Wasser eingerührt, bleibt sein Geschmack oft flacher. Besser ist es, das Tomatenmark zunächst in etwas Fett anzurösten.
Es wird zu viel Tomatenmark verwendet
Mehr Tomatenmark bedeutet nicht automatisch mehr Geschmack. Eine zu große Menge kann ein Gericht sauer, schwer oder leicht metallisch wirken lassen. Zunächst zurückhaltend dosieren und später nachwürzen.
Selbstgemachtes Tomatenmark wird wie gekauftes dosiert
Selbstgemachtes Tomatenmark kann deutlich konzentrierter oder flüssiger sein. Deshalb zunächst etwa zwei Drittel der angegebenen Menge verwenden und anschließend abschmecken.
Säure wird sofort mit viel Zucker bekämpft
Zu viel Zucker lässt Tomatengerichte schnell unausgewogen schmecken. Zuerst länger köcheln lassen und mit Zwiebeln, Karotten, Butter oder Sahne abrunden.
Salz wird zu früh und zu großzügig hinzugefügt
Beim Einkochen konzentriert sich nicht nur der Tomatengeschmack, sondern auch das Salz. Vor allem bei selbstgemachtem oder bereits gesalzenem Tomatenmark sollte erst am Ende endgültig abgeschmeckt werden.
Angebrochenes Tomatenmark richtig aufbewahren
Tomatenmark sollte nach dem Öffnen sauber und möglichst luftdicht aufbewahrt werden.
Wichtig sind folgende Grundregeln:
nur mit einem sauberen Löffel entnehmen
angebrochene Gläser und Tuben im Kühlschrank lagern
Glasränder sauber halten
nicht allein auf eine Ölschicht als Haltbarmachung vertrauen
bei Schimmel, ungewöhnlicher Gasbildung, gärigem Geruch oder deutlicher Verfärbung vollständig entsorgen
Schimmel sollte nicht nur oberflächlich entfernt werden. Bei einem befallenen Glas ist der gesamte Inhalt zu verwerfen.
Tomatenmark portionsweise einfrieren
Zum Einfrieren kann Tomatenmark in teelöffel- oder esslöffelgroßen Portionen vorbereitet werden:
Kleine Portionen auf Backpapier oder in eine Eiswürfelform geben.
Durchfrieren lassen.
Die gefrorenen Portionen in einen verschließbaren Gefrierbehälter umfüllen.
Nach Bedarf direkt in Suppe, Sauce oder Eintopf geben.
So lassen sich auch kleine Reste vollständig verwerten.
Besonderheiten bei selbstgemachtem Tomatenmark
Selbstgemachtes Tomatenmark kann sich deutlich von gekauftem unterscheiden. Je nach Tomatensorte, Garzeit und Zubereitungsweise kann es:
flüssiger oder fester sein
heller oder dunkler ausfallen
süßer oder säuerlicher schmecken
bereits Salz, Kräuter oder Öl enthalten
unterschiedlich stark konzentriert sein
Sehr festes Tomatenmark sollte vor der Verwendung mit etwas Wasser, Brühe oder Wein glatt gerührt werden. Bei einem weicheren Tomatenkonzentrat kann dagegen eine größere Menge notwendig sein.
Wurde das Tomatenmark bereits mit Salz abgeschmeckt, sollte das übrige Gericht zunächst nur zurückhaltend gesalzen werden.
Resteverwertung: Was kann man mit einem kleinen Rest Tomatenmark machen?
Bereits ein Teelöffel Tomatenmark lässt sich sinnvoll verwenden. Kleine Reste passen in:
Salatdressings
Rührei
Kräuterbutter
Frischkäseaufstrich
Hummus
Gemüsebrühe
Linsensuppe
Bratensauce
Marinade
Reiswasser
Couscousbrühe
Mayonnaise oder Joghurtdip
Hackfleischfüllungen
Kartoffeleintopf
Käse-Toast oder Sandwichcreme
Tomatenmark kann auch mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern verrührt und dünn auf geröstetes Brot gestrichen werden.
Häufige Fragen zu Rezepten mit Tomatenmark
Kann man Tomatenmark direkt essen?
Reines Tomatenmark kann grundsätzlich auch ohne vorheriges Erhitzen in Dips, Aufstrichen oder Dressings verwendet werden. Sein Geschmack ist dann jedoch kräftiger, säuerlicher und weniger rund. In warmen Gerichten entwickelt es durch kurzes Anrösten meist ein angenehmeres Aroma.
Muss Tomatenmark immer angebraten werden?
Nein. Für kalte Aufstriche, Dips, Dressings und ungekochte Pizzasauce muss es nicht angebraten werden. In Suppen, Eintöpfen, Schmorgerichten und warmen Saucen lohnt sich das Anrösten jedoch fast immer.
Wie lange sollte Tomatenmark angeröstet werden?
Meist reichen ein bis drei Minuten bei mittlerer Hitze. Es sollte etwas dunkler werden und aromatisch duften, aber nicht schwarz oder trocken verbrennen.
Was passt besonders gut zu Tomatenmark?
Besonders gut harmoniert Tomatenmark mit Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Karotten, Sellerie, Hülsenfrüchten, Reis, Nudeln, Eiern, Hackfleisch, Hähnchen und geröstetem Gemüse.
Welche Gerichte eignen sich für Kinder?
Milde Tomatensuppe, cremige Tomatenpasta, Tomatenreis, Hackbällchen in Tomatensauce und gefüllte Paprika sind meist gut für die Familienküche geeignet. Scharfe Gewürze können separat am Tisch angeboten werden.
Kann man Tomatenmark für Pizza verwenden?
Ja. Mit Wasser, Olivenöl und Kräutern verrührt entsteht in wenigen Minuten eine einfache Pizzasauce. Sie sollte nur dünn aufgetragen werden.
Kann man aus Tomatenmark Tomatensauce machen?
Ja. Tomatenmark wird dazu angeröstet und anschließend mit Wasser, Brühe, Sahne oder passierten Tomaten verdünnt. Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter sorgen für zusätzliches Aroma.
Wie viel Tomatenmark braucht man für eine Sauce?
Für vier Portionen reichen je nach Konzentration meist zwei bis vier Esslöffel. Bei selbstgemachtem oder dreifach konzentriertem Tomatenmark sollte zunächst weniger verwendet werden.
Was tun, wenn zu viel Tomatenmark im Gericht ist?
Das Gericht kann mit Brühe, passierten Tomaten, Sahne, Kokosmilch oder zusätzlichem Gemüse gestreckt werden. Bei Suppen und Eintöpfen helfen Kartoffeln, Reis, Linsen oder Bohnen, um den Geschmack auszugleichen.
Warum schmeckt Tomatenmark manchmal bitter?
Meist wurde es zu heiß oder zu lange angeröstet. Stark verbrannter Geschmack lässt sich nur schwer ausgleichen. In diesem Fall ist es häufig besser, die aromatische Grundlage neu anzusetzen.
Kann Tomatenmark eingefroren werden?
Ja. Besonders praktisch ist das Einfrieren in kleinen Portionen. So kann später genau die benötigte Menge entnommen werden.
Ist Tomatenmark vegan und glutenfrei?
Reines Tomatenmark besteht üblicherweise nur aus Tomaten und gegebenenfalls Salz. Es ist daher normalerweise vegan und glutenfrei. Bei gewürzten Mischprodukten sollte die Zutatenliste geprüft werden.
Tomatenmark ist weit mehr als eine Zutat für Tomatensauce
Tomatenmark ist ein echtes Würzkonzentrat und gehört zu den vielseitigsten Vorräten in der Küche. Es verfeinert nicht nur klassische Tomatensuppe und Spaghetti Bolognese, sondern eignet sich ebenso für Risotto, Shakshuka, Reisgerichte, Linseneintöpfe, Gulasch, Marinaden, Dips und Brotaufstriche.
Für ein besonders kräftiges Aroma sollte Tomatenmark in warmen Gerichten kurz in Öl oder Butter angeröstet und anschließend mit Flüssigkeit abgelöscht werden. Selbstgemachtes Tomatenmark wird wegen seiner unterschiedlichen Konzentration am besten zunächst vorsichtig dosiert.
Mit den richtigen Grundtechniken lassen sich selbst kleine Reste vollständig verwerten. So entstehen aus einer einfachen Zutat zahlreiche unkomplizierte Gerichte für die schnelle Alltagsküche, die vegetarische Ernährung, den Familientisch und die saisonale Vorratsküche.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.