Coleslaw Salat: Klassisches Rezept für cremigen amerikanischen Krautsalat
Ein guter Coleslaw Salat ist cremig, angenehm süß-säuerlich und zugleich so knackig, dass Weißkohl und Möhren noch deutlich zu erkennen sind. Er passt zu Burgern, gegrilltem Fleisch, Bratwurst, Ofenkartoffeln und Sandwiches – und gehört für viele zu einem gelungenen Grillfest einfach dazu.
So unkompliziert Coleslaw zunächst erscheint, so häufig misslingt die Konsistenz: Das Dressing wird wässrig, der Kohl bleibt zu hart, der Salat schmeckt zu süß oder eine große Menge Mayonnaise überdeckt das Gemüse.
Das lässt sich vermeiden. Entscheidend sind gleichmäßig fein geschnittener Kohl, eine kurze Vorbehandlung mit Salz, ein ausgewogenes Dressing und ausreichend Zeit zum Durchziehen.
Dieses Coleslaw-Rezept ergibt einen cremigen amerikanischen Krautsalat, der sich gut vorbereiten lässt und auch nach einigen Stunden noch appetitlich schmeckt.
Coleslaw Salat – das Wichtigste in Kürze
Coleslaw ist ein Krautsalat aus fein geschnittenem rohem Kohl, meist ergänzt durch Möhren und eine kleine Menge Zwiebel. Besonders bekannt ist die cremige Variante mit Mayonnaise, Joghurt, Essig, Senf und etwas Zucker oder Honig.
Für ein gelungenes Ergebnis sind vier Punkte besonders wichtig:
Den Weißkohl in sehr feine, gleichmäßige Streifen schneiden.
Den Kohl kurz salzen und austretende Flüssigkeit entfernen.
Das Dressing süß-säuerlich, aber nicht zu schwer abschmecken.
Den fertigen Coleslaw zwei bis vier Stunden gekühlt durchziehen lassen.
Durch das Vorsalzen wird der Kohl etwas geschmeidiger und gibt einen Teil seiner Flüssigkeit bereits vor dem Anmachen ab. So bleibt das Dressing cremig, anstatt sich am Boden der Schüssel mit Kohlwasser zu vermischen.
Coleslaw Salat Rezept
Was ist Coleslaw?
Coleslaw ist eine Form von Krautsalat. Der Name geht auf das niederländische Wort „koolsla“ zurück: „kool“ bedeutet Kohl, „sla“ steht für Salat.
Aus dieser ursprünglichen Bezeichnung entwickelten sich unterschiedliche Zubereitungsarten. Heute verbindet man mit Coleslaw besonders häufig die in Nordamerika verbreitete Variante aus rohem Weißkohl, Möhren und einem cremigen, leicht süß-säuerlichen Dressing.
Der Salat wird dort unter anderem serviert zu:
Burgern und Sandwiches,
Pulled Pork,
Spareribs,
gebratenem oder gegrilltem Hähnchen,
Hotdogs,
Barbecue-Gerichten,
Fish and Chips,
Ofenkartoffeln.
Coleslaw ist jedoch nicht auf die amerikanische Küche beschränkt. Mit wenigen Anpassungen lässt er sich leichter, vegan, ohne Mayonnaise oder mit verschiedenen Kohlsorten zubereiten.
Ist Coleslaw das Gleiche wie deutscher Krautsalat?
Coleslaw gehört zur großen Familie der Krautsalate. Trotzdem unterscheiden sich die typischen Zubereitungsarten.
Merkmal
Coleslaw
Klassischer deutscher Krautsalat
Hauptzutat
meist roher Weißkohl
Weißkohl, Spitzkohl oder Rotkohl
Weitere Zutaten
häufig Möhren und Zwiebeln
häufig Zwiebeln, Kümmel oder Speck
Dressing
oft cremig mit Mayonnaise oder Joghurt
meist Essig, Öl und Brühe
Geschmack
mild, cremig und süß-säuerlich
säuerlicher und häufig kräftiger
Konsistenz
fein geschnitten und leicht knackig
je nach Rezept knackig bis weich
Verwendung
BBQ, Burger und Sandwiches
Braten, Wurst, Brotzeit und Grillgerichte
Vereinfacht lässt sich sagen: Jeder Coleslaw ist ein Krautsalat, aber nicht jeder Krautsalat ist Coleslaw.
Klassisches Coleslaw-Rezept
Dieses Rezept ergibt etwa ein Kilogramm fertigen Coleslaw. Die Menge reicht für sechs großzügige Beilagenportionen oder für ungefähr acht kleinere Portionen auf einem Buffet.
Rezept auf einen Blick
Angabe
Wert
Portionen
6 großzügige oder 8 kleine Beilagenportionen
Vorbereitung
etwa 25 Minuten
Ruhezeit des Kohls
15 bis 20 Minuten
Ziehzeit des fertigen Salates
mindestens 2 Stunden
Gesamtzeit
rund 2 Stunden und 45 Minuten
Schwierigkeit
einfach
Ernährungsform
vegetarisch
Vorbereitung am Vortag
möglich
Benötigte Küchenhelfer
großes, scharfes Küchenmesser oder Gemüsehobel,
stabile Schneideunterlage,
grobe Küchenreibe,
große Salatschüssel,
kleine Schüssel für das Dressing,
Sieb,
Schneebesen oder Löffel.
Ein Gemüsehobel liefert besonders gleichmäßige Kohlstreifen. Verwenden Sie dabei unbedingt den vorgesehenen Fingerschutz.
Coleslaw Salat Infografik
Zutaten für sechs bis acht Portionen
Für das Gemüse
700 g Weißkohl, geputzt und ohne Strunk gewogen
150 g Möhren
1 kleine milde Zwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln
1 gestrichener TL Salz zum Vorbereiten des Kohls
2 EL fein gehackte Petersilie oder Schnittlauch, optional
Für das cremige Coleslaw-Dressing
120 g Mayonnaise
100 g Naturjoghurt
2 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1 EL mittelscharfer Senf oder Dijon-Senf
1 bis 2 TL Zucker oder Honig
½ TL leicht zerstoßene Selleriesamen, optional
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
bei Bedarf eine kleine zusätzliche Prise Salz
Mayonnaise, Senf, Joghurt und Sellerie können kennzeichnungspflichtige Allergene enthalten. Bei Unverträglichkeiten sollten deshalb die Angaben auf den verwendeten Produkten geprüft werden.
Welche Zutaten machen einen guten Coleslaw aus?
Weißkohl
Weißkohl ist die klassische Grundlage. Er besitzt eine feste Struktur, einen milden Kohlgeschmack und bleibt auch nach mehreren Stunden im Dressing noch angenehm bissfest.
Achten Sie beim Einkauf auf:
einen festen, schweren Kohlkopf,
dicht anliegende Blätter,
eine frische helle Schnittfläche,
keine weichen oder fauligen Stellen,
einen neutralen, frischen Geruch.
Spitzkohl kann ebenfalls verwendet werden. Er ist milder und zarter, wird jedoch schneller weich. Die Salz- und Ziehzeiten sollten bei Spitzkohl deshalb verkürzt werden.
Möhren
Möhren bringen leichte Süße, Farbe und zusätzliche Struktur in den Salat. Sie sollten grob oder mittelfein geraspelt werden. Sehr fein geriebene Möhren verlieren schneller Flüssigkeit und können das Dressing orange verfärben.
Zwiebeln
Eine kleine Menge Zwiebel gibt dem Coleslaw mehr Würze. Besonders geeignet sind:
milde Gemüsezwiebeln,
Schalotten,
Frühlingszwiebeln,
milde rote Zwiebeln.
Kräftige Zwiebeln können den Geschmack des gesamten Salates überdecken. Wer rohe Zwiebeln schlecht verträgt, kann sie weglassen oder nach dem Schneiden fünf Minuten in kaltes Wasser legen. Anschließend werden sie gut abgetropft und trocken getupft.
Mayonnaise und Joghurt
Mayonnaise sorgt für die typische Cremigkeit. Naturjoghurt macht das Dressing leichter und bringt eine angenehme Frische mit.
Das Verhältnis aus Mayonnaise und Joghurt ist bewusst ausgewogen: Der Salat bleibt cremig, ohne schwer oder übermäßig fettig zu wirken.
Wer gern verschiedene cremige Salatsoßen ausprobiert, findet bei Heimatwurzel außerdem ein ausführliches Rezept zum American Dressing selber machen.
Apfelessig und Zitronensaft
Apfelessig bringt eine milde Fruchtigkeit mit. Zitronensaft ergänzt eine frischere, klarere Säure. Zusammen verhindern beide, dass das Dressing ausschließlich nach Mayonnaise schmeckt.
Alternativ eignen sich:
milder Weißweinessig,
heller Balsamico,
Reisessig für eine besonders milde Variante.
Dunkler Balsamico ist geschmacklich möglich, verändert jedoch Farbe und Charakter des klassischen Coleslaws deutlich.
Zucker oder Honig
Coleslaw soll nicht süß wie ein Dessert schmecken. Eine kleine Menge Zucker oder Honig rundet lediglich die Säure von Essig, Joghurt und Zitrone ab.
Beginnen Sie mit einem Teelöffel. Nach dem Durchziehen kann bei Bedarf nachgesüßt werden.
Entfernen Sie beschädigte oder welke Außenblätter. Vierteln Sie den Kohl und schneiden Sie den festen Strunk keilförmig heraus.
Waschen Sie den Kohl nur bei Bedarf beziehungsweise bei sichtbaren Verschmutzungen. Wird er gewaschen, muss er anschließend gründlich abtropfen und möglichst trocken sein. Anhaftendes Wasser würde das Dressing später unnötig verdünnen.
Schritt 2: Kohl möglichst fein schneiden
Schneiden oder hobeln Sie den Weißkohl in etwa ein bis zwei Millimeter feine Streifen.
Die Streifen sollten möglichst gleichmäßig sein. Dicke Kohlstücke bleiben deutlich härter als feine Streifen und nehmen das Dressing schlechter auf.
Zu fein sollte der Kohl allerdings ebenfalls nicht zerkleinert werden. Eine Küchenmaschine darf den Kohl schneiden, aber nicht zerhacken oder pürieren. Kleine unregelmäßige Kohlkrümel werden schnell weich und ergeben keine angenehme Coleslaw-Struktur.
Schritt 3: Weißkohl salzen
Geben Sie den geschnittenen Kohl in eine große Schüssel und verteilen Sie einen gestrichenen Teelöffel Salz darüber.
Vermischen und kneten Sie den Kohl mit sauberen Händen etwa 30 bis 60 Sekunden. Er soll etwas geschmeidiger werden, darf dabei aber nicht zerquetscht werden.
Lassen Sie ihn anschließend 15 bis 20 Minuten stehen.
Während dieser Zeit tritt Flüssigkeit aus. Das ist erwünscht: Ein Teil des Kohlwassers wird entfernt, bevor das cremige Dressing hinzukommt.
Schritt 4: Kohl abtropfen lassen
Geben Sie den Kohl in ein Sieb und lassen Sie die ausgetretene Flüssigkeit ablaufen. Drücken Sie die Kohlstreifen anschließend portionsweise leicht mit den Händen aus.
Der Kohl soll danach nicht vollständig trocken sein. Es genügt, überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.
Bei der angegebenen Salzmenge muss der Kohl normalerweise nicht abgespült werden. Wer versehentlich deutlich mehr Salz verwendet hat, kann ihn kurz mit kaltem Wasser abspülen und anschließend besonders gründlich abtropfen lassen.
Schritt 5: Möhren und Zwiebel vorbereiten
Schälen oder putzen Sie die Möhren und raspeln Sie sie grob bis mittelfein.
Schneiden Sie die Zwiebel in sehr kleine Würfel oder hauchdünne Streifen. Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten.
Geben Sie Kohl, Möhren und Zwiebeln in eine große Schüssel.
Schritt 6: Coleslaw-Dressing anrühren
Verrühren Sie in einer separaten Schüssel:
Mayonnaise,
Naturjoghurt,
Apfelessig,
Zitronensaft,
Senf,
zunächst einen Teelöffel Zucker oder Honig,
Selleriesamen,
etwas schwarzen Pfeffer.
Verwenden Sie anfangs kein oder nur sehr wenig zusätzliches Salz. Der Weißkohl hat durch die Vorbehandlung bereits Salz aufgenommen.
Probieren Sie das Dressing. Es darf zunächst etwas kräftiger und säuerlicher schmecken als der fertige Salat. Kohl und Möhren mildern den Geschmack nach dem Vermischen.
Schritt 7: Gemüse und Dressing verbinden
Geben Sie das Dressing zum vorbereiteten Gemüse. Vermengen Sie alles sorgfältig, bis die Kohl- und Möhrenstreifen gleichmäßig benetzt sind.
Das Dressing soll das Gemüse umhüllen. Der Coleslaw darf jedoch nicht in einer großen Menge Soße schwimmen.
Schritt 8: Coleslaw durchziehen lassen
Decken Sie die Schüssel ab und stellen Sie den Salat mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.
Nach dieser Zeit haben sich Säure, Süße, Senf und Kohl besser miteinander verbunden. Der Weißkohl wird etwas zarter, behält aber noch Biss.
Schritt 9: Abschmecken und servieren
Rühren Sie den Coleslaw unmittelbar vor dem Servieren gründlich durch. Probieren Sie dabei nicht nur das Dressing am Schüsselrand, sondern eine vollständige Portion aus Kohl und Möhren.
Je nach Geschmack können Sie nun nachwürzen:
Mehr Frische: einige Tropfen Zitronensaft
Mehr Säure: etwas Apfelessig
Mehr Würze: wenig Senf oder Pfeffer
Weniger Säure: etwas Mayonnaise oder Joghurt
Mehr Ausgewogenheit: eine kleine Prise Zucker
Zu wenig Geschmack: vorsichtig etwas Salz
Frische Petersilie oder Schnittlauch werden erst zum Schluss untergehoben.
Warum wird Weißkohl für Coleslaw gesalzen?
Geschnittener Kohl gibt im Kontakt mit Salz und Dressing Flüssigkeit ab. Wird unbehandelter Kohl direkt mit der Soße vermischt, kann der Coleslaw zunächst cremig aussehen und einige Stunden später trotzdem wässrig werden.
Das Vorsalzen erfüllt drei Aufgaben:
Ein Teil des Kohlwassers tritt kontrolliert vor dem Anmachen aus.
Die festen Kohlstreifen werden etwas geschmeidiger.
Der Kohl nimmt Dressing und Gewürze gleichmäßiger an.
Entscheidend ist die richtige Dosierung. Zu viel Salz oder starkes Kneten machen den Kohl weich und salzig. Für 700 Gramm geputzten Weißkohl reicht ein gestrichener Teelöffel Salz aus.
Muss man den Kohl kräftig kneten?
Nein. Kurzes und behutsames Kneten genügt.
Kräftiges Bearbeiten ist bei manchen traditionellen Krautsalaten erwünscht, weil der Kohl dadurch besonders weich werden soll. Ein klassischer Coleslaw soll jedoch eine erkennbare, knackige Struktur behalten.
Sobald die Kohlstreifen etwas biegsamer werden und leicht feucht aussehen, ist genug geknetet worden.
Wie verhindert man, dass Coleslaw wässrig wird?
Die häufigste Ursache für dünnflüssigen Coleslaw ist nicht das Dressing, sondern austretendes Wasser aus dem Gemüse.
Folgende Maßnahmen helfen:
Kohl vor dem Anmachen salzen und abtropfen lassen.
Gewaschenen Kohl vollständig trocknen.
Möhren nicht zu fein reiben.
Wasserreiche Zusätze erst kurz vor dem Servieren zugeben.
Den fertigen Salat gekühlt aufbewahren.
Nicht unnötig viel Dressing verwenden.
Aufgetauten Kohl nicht für Coleslaw verwenden.
Den Salat vor dem Servieren nochmals gründlich durchheben.
Äpfel, Ananas, Gurken und besonders saftige Früchte können zusätzliche Flüssigkeit abgeben. Solche Zutaten sollten entweder gut abgetropft oder erst kurz vor dem Servieren untergemischt werden.
Wässrigen Coleslaw retten
Hat sich bereits Flüssigkeit am Boden gesammelt, hilft folgendes Vorgehen:
Salat in ein Sieb geben und überschüssige Flüssigkeit kurz ablaufen lassen.
Einige frisch geschnittene Kohl- oder Möhrenstreifen untermischen.
Einen kleinen Löffel Mayonnaise oder dickflüssigen Joghurt ergänzen.
Erneut mit Essig, Pfeffer und gegebenenfalls wenig Salz abschmecken.
Nur zusätzliche Mayonnaise in die wässrige Flüssigkeit zu rühren, macht den Salat häufig schwer, ohne seine ursprüngliche Konsistenz vollständig wiederherzustellen.
Das perfekte Coleslaw-Dressing
Ein gutes Dressing vereint fünf geschmackliche Komponenten:
Bestandteil
Aufgabe
Mayonnaise und Joghurt
Cremigkeit und Körper
Essig und Zitrone
Frische und Säure
Senf
Würze und leichte Schärfe
Zucker oder Honig
Ausgleich der Säure
Salz und Pfeffer
Verstärkung der Grundaromen
Die einzelnen Bestandteile sollen nicht getrennt hervortreten. Ein ausgewogener Coleslaw schmeckt weder auffällig nach Mayonnaise noch nach Zucker oder Essig.
Mayonnaise allein oder mit Joghurt?
Ein ausschließlich mit Mayonnaise zubereiteter Coleslaw wird sehr cremig und gehaltvoll. Für ein klassisches Barbecue kann das gewünscht sein.
Die Kombination mit Naturjoghurt hat mehrere Vorteile:
Das Dressing wirkt frischer.
Die Konsistenz bleibt cremig.
Der Mayonnaisegeschmack wird milder.
Der Salat fühlt sich weniger schwer an.
Säure und Senf lassen sich leichter ausbalancieren.
Besonders geeignet ist ein nicht zu dünnflüssiger Naturjoghurt. Sehr flüssiger Joghurt kann das Dressing verwässern.
Gehören Selleriesamen in Coleslaw?
Selleriesamen sind kein zwingender Bestandteil, geben dem Dressing jedoch eine charakteristische würzige Note, die häufig mit amerikanischem Coleslaw verbunden wird.
Da ihr Aroma intensiv ist, genügt etwa ein halber Teelöffel. Die Samen sollten leicht zerstoßen werden, damit sie ihr Aroma besser abgeben.
Wer Sellerie nicht mag oder nicht verträgt, lässt die Samen einfach weg.
Wie lange muss Coleslaw ziehen?
Die ideale Ziehzeit hängt von der gewünschten Konsistenz ab.
Ziehzeit
Ergebnis
30 Minuten
sehr knackig, Aromen noch wenig verbunden
2 Stunden
ausgewogen, cremig und noch bissfest
4 Stunden
besonders harmonisch und etwas weicher
über Nacht
intensiv durchgezogen, deutlich zarter
länger als 24 Stunden
zunehmend weich und häufig wässriger
Für das Grundrezept sind zwei bis vier Stunden ein guter Mittelweg.
Direkt nach dem Mischen kann das Dressing noch etwas kräftig schmecken. Nach dem Durchziehen haben sich Säure, Süße, Salz und Gemüsegeschmack besser verbunden.
Kann man Coleslaw am Vortag vorbereiten?
Ja. Es gibt zwei sinnvolle Vorgehensweisen.
Variante 1: Besonders aromatisch
Bereiten Sie den Coleslaw am Vorabend vollständig zu und bewahren Sie ihn abgedeckt im Kühlschrank auf.
Diese Variante eignet sich, wenn ein weicherer und intensiv durchgezogener Salat gewünscht ist. Vor dem Servieren wird der Coleslaw gründlich umgerührt und nochmals abgeschmeckt.
Variante 2: Besonders knackig
Bereiten Sie Kohl, Möhren und Dressing getrennt vor.
Der gesalzene und gut abgetropfte Kohl kann gemeinsam mit den Möhren in einer verschlossenen Dose gekühlt werden. Das Dressing wird separat aufbewahrt. Vermischen Sie beides zwei bis vier Stunden vor dem Servieren.
Diese Methode ergibt die frischere Konsistenz und eignet sich besonders für Grillfeste oder Buffets.
Wie viel Coleslaw benötigt man pro Person?
Die passende Menge hängt davon ab, ob der Salat als kleine Beilage, Burgerbelag oder Hauptbestandteil serviert wird.
Verwendung
Richtwert pro Person
Belag für Burger oder Sandwiches
50 bis 70 g
Buffet mit mehreren Salaten
80 bis 100 g
Beilage zu Grillfleisch oder Bratwurst
120 bis 150 g
Große Beilagenportion
160 bis 180 g
Leichtes Hauptgericht mit Brot oder Kartoffeln
200 bis 250 g
Das Grundrezept ergibt ungefähr ein Kilogramm fertigen Salat. Es reicht damit für sechs großzügige Beilagenportionen oder etwa acht bis zehn kleinere Buffetportionen.
Für eine Feier mit 20 Personen und mehreren weiteren Beilagen genügen meist etwa zwei Kilogramm fertiger Coleslaw.
Welcher Kohl eignet sich für Coleslaw?
Weißkohl
Weißkohl ist die beste Wahl für den klassischen Coleslaw. Er ist fest, knackig, preiswert und ganzjährig erhältlich.
Spitzkohl
Spitzkohl schmeckt milder und besitzt zartere Blätter. Er benötigt weniger Salz- und Ziehzeit.
Bei Spitzkohl reichen normalerweise:
10 Minuten Ruhezeit nach dem Salzen,
ein sehr behutsames Kneten,
ein bis zwei Stunden Ziehzeit mit Dressing.
Rotkohl
Rotkohl bringt kräftige Farbe und einen etwas herberen Geschmack. Seine Blätter sind häufig fester als die von Weißkohl und sollten besonders fein geschnitten werden.
Für einen zweifarbigen Coleslaw können etwa zwei Drittel Weißkohl und ein Drittel Rotkohl verwendet werden. Das helle Dressing nimmt nach einiger Zeit allerdings eine violette Färbung an.
Eine eigenständige Alternative finden Sie im Heimatwurzel-Rezept für selbst gemachten Rotkohlsalat mit Apfel.
Chinakohl
Chinakohl ist deutlich zarter und wasserreicher. Er ergibt einen milden Salat, besitzt aber nicht die typische feste Coleslaw-Struktur.
Er sollte nicht kräftig geknetet werden. Das Dressing wird am besten erst 30 bis 60 Minuten vor dem Servieren hinzugefügt.
Wirsing
Junger, zarter Wirsing kann verwendet werden, schmeckt jedoch kräftiger und weniger typisch. Dicke Blattrippen müssen entfernt und die Blätter sehr fein geschnitten werden.
Coleslaw mit Joghurt: die leichtere Variante
Für einen leichteren Coleslaw verändern Sie das Dressing wie folgt:
50 g Mayonnaise
170 g dickflüssiger Naturjoghurt oder griechischer Joghurt
2 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1 EL Senf
1 bis 2 TL Zucker oder Honig
Pfeffer und bei Bedarf wenig Salz
Diese Variante schmeckt frischer und säuerlicher. Verwenden Sie möglichst keinen sehr dünnflüssigen Joghurt, da der Salat sonst schneller Wasser zieht.
Vollständig auf Mayonnaise zu verzichten ist ebenfalls möglich. Das Dressing verliert dadurch jedoch einen Teil seiner typischen Fülle.
Coleslaw ohne Mayonnaise
Ein Coleslaw ohne Mayonnaise ähnelt stärker einem amerikanisch gewürzten Krautsalat mit Vinaigrette.
Dressing ohne Mayonnaise
4 EL Apfelessig
3 EL mildes Raps- oder Sonnenblumenöl
2 EL Wasser
1 EL Senf
1 bis 2 TL Honig oder Zucker
schwarzer Pfeffer
bei Bedarf wenig Salz
Verrühren Sie zunächst Essig, Wasser, Senf und Süße. Geben Sie anschließend das Öl unter ständigem Rühren hinzu.
Diese Variante ist weniger cremig, schmeckt dafür besonders frisch und passt gut zu fettreicheren Grillgerichten.
Veganer Coleslaw
Für einen veganen Coleslaw werden nur wenige Zutaten ausgetauscht:
Zucker, Ahornsirup oder Agavendicksaft statt Honig.
Achten Sie darauf, einen neutral schmeckenden Pflanzenjoghurt zu verwenden. Stark nach Kokos oder Vanille schmeckende Produkte eignen sich nicht.
Auch Senf und pflanzliche Mayonnaise sollten vorsichtshalber auf ihre Zutaten und Kennzeichnung geprüft werden.
Coleslaw ohne Zucker
Zucker ist für die Konsistenz nicht notwendig. Er dient lediglich dazu, die Säure abzurunden.
Für einen Coleslaw ohne zugesetzten Zucker können Sie:
einen besonders milden Apfelessig verwenden,
die Essigmenge etwas reduzieren,
einen fein geriebenen süßlichen Apfel ergänzen,
einen Teil der Säure durch Naturjoghurt ausgleichen.
Ein Apfel verändert den Charakter des Salates und gibt zusätzliche Flüssigkeit ab. Reiben Sie ihn deshalb erst kurz vor dem Vermischen und verwenden Sie ihn sparsam.
Passt Buttermilch in Coleslaw?
Buttermilch wird in manchen amerikanisch geprägten Coleslaw-Dressings verwendet. Sie bringt eine milde Säure und macht das Dressing fließfähiger.
Für das Grundrezept ist sie nicht erforderlich. Möchten Sie das Dressing etwas leichter und dünner haben, können Sie einen bis zwei Esslöffel Buttermilch hinzufügen.
Geben Sie die Buttermilch nur portionsweise hinzu. Ein zu dünnes Dressing haftet schlechter an den Kohlstreifen und kann den Salat schneller wässrig erscheinen lassen.
Ist Coleslaw gesund?
Die Grundlage aus Weißkohl und Möhren liefert rohes Gemüse und Ballaststoffe. Wie gehaltvoll der fertige Salat wird, hängt jedoch maßgeblich vom Dressing und von der Portionsgröße ab.
Ein Coleslaw mit viel Mayonnaise kann deutlich energiereicher sein als ein Krautsalat mit Essig und Öl. Das macht ihn nicht automatisch zu einem ungeeigneten Lebensmittel, sollte bei der Beschreibung als „leichter Salat“ aber berücksichtigt werden.
Wer den Salat ausgewogener gestalten möchte, kann:
einen Teil der Mayonnaise durch Naturjoghurt ersetzen,
Zucker sparsam einsetzen,
den Gemüseanteil erhöhen,
eine kleinere Portion als Beilage servieren,
auf sehr süße Fertigdressings verzichten.
Coleslaw ist übrigens kein fermentiertes Lebensmittel. Auch wenn roher Kohl verwendet wird, findet bei diesem Rezept keine gezielte Milchsäuregärung wie bei Sauerkraut statt. Mehr über fermentierte Speisen erfahren Sie im Heimatwurzel-Ratgeber über probiotische Lebensmittel.
Wozu passt Coleslaw?
Die süß-säuerliche Frische des Coleslaws bildet einen guten Gegenpol zu würzigen, rauchigen und deftigen Gerichten.
Besonders gut passt er zu:
Pulled Pork,
Spareribs,
Grillhähnchen,
Bratwurst,
Burgern,
paniertem Fisch,
Ofenkartoffeln,
vegetarischen Bratlingen,
Sandwiches und Wraps,
Grillgemüse.
Auf einem Burger sorgt Coleslaw gleichzeitig für Frische, Sauce und eine knackige Textur. Eine besonders passende Kombination entsteht mit einem selbst gemachten Smashed Burger.
Für einen vollständigen Grillabend lässt sich der Salat mit den passenden Grillmarinaden für Fleisch, Fisch, Gemüse und Tofu kombinieren.
Auch zu klassischen Wurstgerichten passt die cremige Beilage. Weitere Anregungen finden Sie in unseren kreativen Rezeptideen mit Thüringer Bratwurst.
Coleslaw als Burgerbelag verwenden
Soll der Coleslaw auf einen Burger oder ein Sandwich, darf er nicht zu viel Flüssigkeit enthalten.
Lassen Sie die benötigte Portion vor dem Belegen kurz in einem Sieb abtropfen. Geben Sie nur so viel Salat auf das Brötchen, dass er beim Essen nicht herausgedrückt wird.
Eine Menge von etwa 50 bis 70 Gramm pro Burger reicht normalerweise aus.
Für besonders stabile Burger gilt folgende Reihenfolge:
untere Brötchenhälfte,
Salatblatt oder eine dünne Schicht Sauce,
Fleisch- oder Gemüsepatty,
gut abgetropfter Coleslaw,
obere Brötchenhälfte.
Das Salatblatt kann zusätzlich verhindern, dass das Brötchen durch die Feuchtigkeit schnell aufweicht.
Coleslaw für ein Buffet oder eine Gartenparty
Bei einem Buffet sollte der Salat nicht über längere Zeit warm stehen.
Praktisch ist folgende Vorgehensweise:
Coleslaw bis kurz vor dem Essen im Kühlschrank aufbewahren.
Zunächst nur eine kleinere Menge auf das Buffet stellen.
Weitere Portionen gekühlt bereithalten.
Die Servierschüssel bei warmem Wetter in eine größere Schale mit Eis stellen.
Einen eigenen sauberen Servierlöffel verwenden.
Die Schüssel nicht unmittelbar neben rohem Grillfleisch platzieren.
Warm gewordene Reste nicht mit frisch gekühltem Coleslaw vermischen.
Salate, Brot und andere verzehrfertige Lebensmittel sollten möglichst vorbereitet werden, bevor rohes Fleisch bearbeitet wird. Schneidebretter, Messer und Hände müssen nach Kontakt mit rohen tierischen Lebensmitteln gründlich gereinigt werden.
Wie lange ist Coleslaw haltbar?
Bei durchgehender Kühlung und Verwendung handelsüblicher Mayonnaise schmeckt Coleslaw innerhalb der ersten ein bis zwei Tage am besten. In dieser Zeit bleibt die Konsistenz meist noch angenehm.
Bewahren Sie ihn:
in einem sauberen, verschlossenen Behälter auf,
durchgehend im Kühlschrank,
möglichst bei höchstens 7 °C,
getrennt von rohem Fleisch und Fisch,
nicht in der Kühlschranktür, sondern in einem zuverlässig kalten Bereich.
Nach längerer Lagerung wird der Kohl zunehmend weich und gibt weitere Flüssigkeit ab. Unabhängig von der Zeitangabe muss der Salat entsorgt werden, wenn er:
unangenehm oder gärig riecht,
schleimig geworden ist,
Blasen oder ungewöhnliche Gasbildung zeigt,
auffällige Verfärbungen besitzt,
längere Zeit ungekühlt gestanden hat,
mit unsauberem Besteck oder rohem Fleisch in Kontakt kam.
Bei Unsicherheit sollte der Salat nicht mehr gegessen werden. Probieren ist keine geeignete Methode, um verdorbene Lebensmittel auf Sicherheit zu prüfen.
Vorsicht bei selbst gemachter Mayonnaise mit rohem Ei
Für Grillfeste und sommerliche Buffets ist handelsübliche Mayonnaise die praktischere Wahl, weil für das Dressing kein frisches rohes Ei verarbeitet werden muss.
Wird Mayonnaise selbst aus rohem Ei hergestellt, gelten strengere Hygieneregeln. Solche Speisen müssen besonders zuverlässig gekühlt und zeitnah verzehrt werden. In der warmen Jahreszeit wird empfohlen, möglichst auf rohe Eier in selbst gemachter Mayonnaise zu verzichten.
Besondere Vorsicht gilt unter anderem für:
kleine Kinder,
Schwangere,
ältere Menschen,
kranke oder immungeschwächte Personen.
Für diese Personengruppen sollte Coleslaw nicht mit einer selbst gemachten Mayonnaise aus rohem Ei zubereitet werden.
Kann man Coleslaw einfrieren?
Fertiger cremiger Coleslaw eignet sich nicht gut zum Einfrieren.
Beim Auftauen können mehrere Qualitätsprobleme auftreten:
Die Kohlstruktur wird weich.
Möhren verlieren Biss.
Mayonnaise oder Joghurt können sich trennen.
Es sammelt sich Flüssigkeit am Schüsselboden.
Der Salat wirkt körnig oder wässrig.
Besser ist es, nur die benötigte Menge zuzubereiten. Übrig gebliebener ungeschnittener Weißkohl kann für Suppen, Pfannengerichte, Kohlrouladen, Eintöpfe oder einen Essig-Öl-Krautsalat verwendet werden.
Häufige Fehler bei Coleslaw und ihre Lösung
Problem
Wahrscheinliche Ursache
Lösung
Coleslaw ist wässrig
Kohl nicht vorgesalzen oder nicht abgetropft
Flüssigkeit abgießen und frischen Kohl ergänzen
Kohl ist zu hart
Streifen zu dick oder Ziehzeit zu kurz
Feiner schneiden und länger durchziehen lassen
Kohl ist zu weich
Zu stark geknetet oder zu lange gelagert
Beim nächsten Mal kürzer kneten und später anmachen
Dressing ist zu sauer
Zu viel Essig oder Zitronensaft
Joghurt, Mayonnaise oder eine kleine Prise Zucker ergänzen
Dressing ist zu süß
Zu viel Zucker oder Honig
Mit Essig, Zitronensaft und wenig Salz ausgleichen
Salat ist zu salzig
Zu viel Salz beim Vorbereiten
Ungesalzenen Kohl und Joghurt unterheben
Dressing ist zu dick
Zu hoher Mayonnaiseanteil
Teelöffelweise Joghurt oder Buttermilch einrühren
Dressing ist zu dünn
Dünner Joghurt oder zu viel Flüssigkeit
Kurz abtropfen lassen und wenig Mayonnaise ergänzen
Zwiebel dominiert
Zu viel oder zu scharfe Zwiebel
Zwiebel reduzieren oder vorher in Wasser einlegen
Salat schmeckt fade
Säure, Salz oder Senf fehlen
In kleinen Schritten nachwürzen
Weitere Salate als Beilage
Coleslaw ist besonders gut für Burger und Barbecue geeignet. Für ein größeres Buffet lohnt es sich, unterschiedlich angemachte Salate miteinander zu kombinieren.
Eine leichte, traditionelle Ergänzung ist unser Gurkensalat wie früher. Wer eine kräftigere Brotzeitbeilage sucht, findet im Rezept für Rettich-Salat wie im Biergarten eine passende Alternative.
Auf einem gut zusammengestellten Buffet sollten nicht alle Salate schwer und cremig sein. Ein Coleslaw, ein leichter Essig-Öl-Salat und ein frischer Blattsalat ergeben meist eine abwechslungsreichere Auswahl als mehrere Mayonnaise-Salate nebeneinander.
Coleslaw-Reste sinnvoll verwenden
Kleine Mengen Coleslaw lassen sich am folgenden Tag vielseitig verwenden, sofern der Salat durchgehend gekühlt wurde.
Geeignete Möglichkeiten sind:
als Füllung für Wraps,
als Belag für belegte Brote,
zu Bratkartoffeln,
als Ergänzung zu einer Ofenkartoffel,
auf einem Burger,
zu gebratenem Hähnchen,
als Beilage zu vegetarischen Bratlingen,
in einer Bowl mit Reis oder Kartoffeln.
Für warme Pfannengerichte ist bereits angemachter Coleslaw weniger geeignet. Das cremige Dressing kann sich beim Erhitzen trennen und der Kohl verliert seine typische Struktur.
Häufige Fragen zum Coleslaw Salat
Kann ich Coleslaw direkt nach der Zubereitung essen?
Ja, der Salat kann sofort gegessen werden. Nach zwei bis vier Stunden schmeckt er jedoch harmonischer, weil sich Dressing und Gemüse besser miteinander verbunden haben.
Wie lange sollte Coleslaw mindestens ziehen?
Mindestens 30 Minuten sind sinnvoll. Für ein ausgewogenes Ergebnis empfehlen sich etwa zwei Stunden im Kühlschrank.
Wird Coleslaw über Nacht matschig?
Nicht zwangsläufig. Richtig vorbereiteter Weißkohl behält auch über Nacht noch Struktur. Der Salat wird allerdings weicher als nach zwei Stunden und kann etwas zusätzliche Flüssigkeit abgeben.
Muss Weißkohl für Coleslaw gekocht oder blanchiert werden?
Nein. Klassischer Coleslaw wird mit rohem Kohl zubereitet. Durch feines Schneiden, kurzes Salzen und die Ziehzeit wird er ausreichend geschmeidig.
Muss man den gesalzenen Kohl abspülen?
Bei der im Rezept angegebenen Salzmenge ist das normalerweise nicht erforderlich. Der Kohl wird lediglich gut abgetropft und leicht ausgedrückt.
Kann man fertige Krautsalatmischungen verwenden?
Ja. Fertig geschnittener Kohl und Möhren sparen Zeit. Kontrollieren Sie jedoch Frische und Feuchtigkeit. Sehr grobe Kohlstreifen sollten nachgeschnitten werden.
Welcher Essig eignet sich am besten?
Milder Apfelessig passt besonders gut. Alternativ können Weißweinessig, Reisessig oder heller Balsamico verwendet werden.
Kann man Coleslaw ohne Zwiebeln zubereiten?
Ja. Die Zwiebel ist nicht zwingend erforderlich. Etwas Schnittlauch oder der grüne Teil von Frühlingszwiebeln kann eine mildere Würze bringen.
Ist Coleslaw glutenfrei?
Die Grundzutaten sind normalerweise glutenfrei. Bei Mayonnaise, Senf, Gewürzmischungen und anderen Fertigprodukten sollten dennoch die Zutatenliste und Allergenhinweise geprüft werden.
Wie wird Coleslaw laktosefrei?
Verwenden Sie laktosefreien Naturjoghurt oder ersetzen Sie den Joghurt durch zusätzliche Mayonnaise beziehungsweise eine geeignete pflanzliche Alternative.
Warum schmeckt Coleslaw manchmal bitter?
Bitterkeit kann von älterem Kohl, einer großen Menge Senf, zu viel Zitronenschale oder einzelnen Gewürzen stammen. Prüfen Sie den Kohl vor der Zubereitung und verwenden Sie ausschließlich frische, einwandfreie Blätter.
Kann man Rotkohl und Weißkohl mischen?
Ja. Ein Verhältnis von zwei Teilen Weißkohl zu einem Teil Rotkohl ergibt einen farbigen und dennoch ausgewogenen Coleslaw. Das Dressing wird mit zunehmender Ziehzeit allerdings violett.
Cremiger Coleslaw braucht vor allem die richtige Vorbereitung
Ein überzeugender Coleslaw Salat benötigt keine lange Zutatenliste. Frischer Weißkohl, Möhren, eine kleine Menge Zwiebel und ein ausgewogenes Dressing aus Mayonnaise, Joghurt, Essig, Senf und etwas Süße genügen.
Der wichtigste Arbeitsschritt findet vor dem Anmachen statt: Wird der fein geschnittene Kohl kurz gesalzen, behutsam geknetet und anschließend abgetropft, bleibt das Dressing deutlich cremiger. Zwei bis vier Stunden Ziehzeit sorgen dafür, dass sich die Aromen verbinden, ohne dass der Kohl seine gesamte Struktur verliert.
So entsteht ein vielseitiger amerikanischer Krautsalat, der zu Burgern, Grillgerichten, Bratwurst und Sandwiches ebenso gut passt wie auf ein sommerliches Buffet.
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